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Schon der Bau der Fledermauskästen hat den Bleckeder Schülern mächtig Spaß gemacht. Danach haben sie die Kästen gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Nabu und der Feuerwehr an Bäumen angebracht. Foto: t&w
Schon der Bau der Fledermauskästen hat den Bleckeder Schülern mächtig Spaß gemacht. Danach haben sie die Kästen gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Nabu und der Feuerwehr an Bäumen angebracht. Foto: t&w

Im Einsatz für die Kobolde der Nacht

lz Bleckede. Sie haben nicht nur theoretisch etwas über ihren Nutzen für das Ökosystem gelernt, sondern auch ganz praktisch etwas für sie getan. Im Rahmen des Projektes „Kobolde der Nacht“ haben 17 Schüler der Klassenstufen fünf und sieben der Jörg-Immendorff-Schule in Bleckede mit ihren Lehrerinnen Julia Kloodt und Brigit Schulz zehn Kästen für Fledermäuse gebaut. Gemeinsam mit der Feuerwehr Bleckede und dem Vorsitzenden des Nabu, Thomas Mitschke, brachten sie die Feldermauskästen jetzt an geeigneten Stellen im Wald an.

Viele Fledermäuse geraten wegen fehlender Altbaumbestände oder aufgrund von Häusersanierungen regelrecht in „Wohnungsnot“. „Durch den Bau der Fledermauskästen haben die Schüler den Tieren neue Möglichkeiten zur Ansiedlung geschaffen“, sagt Lehrerin Birgit Schulz. Die Stadt Bleckede stellte auf dem Gelände des ehemaligen Ölhofs entsprechende Bäume zum Anbringen der Kästen zur Verfügung. Bürgermeister Jens Böther überzeugte sich selbst vom tollen Ergebnis des Projekts.

Lehrerin Birgit Schulz fasste die Erlebnisse bei der Aktion zusammen: „Für die Schüler war es eine tolle Erfahrung. Es passiert im Schulalltag der Kinder nicht häufig, dass sich so viele Menschen für ihre Arbeit interessieren und diese würdigen. In der Gemeinschaft etwas für den Schutz der gefährdeten Tiere erreichen zu können, spornte die Schüler zusätzlich an, ihr Bestes zu geben.“