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Dicht an dicht standen die Menschen bereits am Eröffnungabend des Dahlenburger Martinimarktes. Der Besucherstrom verebbte auch im Laufe des Wochenendes nicht. Foto: ki
Dicht an dicht standen die Menschen bereits am Eröffnungabend des Dahlenburger Martinimarktes. Der Besucherstrom verebbte auch im Laufe des Wochenendes nicht. Foto: ki

Gedränge in Budengassen

ki Dahlenburg. „Das ist ja der reine Wahnsinn was hier los ist.“ Viele Besucher waren überrascht, ob der vielen Menschen, die sich beim Dahlenburger Martinimarkt in den Budengassen aneinander vorbeischoben. Seit Jahren schon ist der Martinimarkt drei Tage lang ein Vergnügungsangebot, das durch seine Attraktivität besticht. Fahrgeschäfte und Buden bieten jede Menge Unterhaltung und der verführerische Duft von Imbiss- und Getränkeständen macht Appetit auf Glühwein, Bratwurst, Schmalzgebäck und vieles mehr.

Ein Höhepunkt war das Riesenrad, für Nervenkitzel sorgte der „Jumper“, in dem die Fahrgäste von links nach rechts, von oben nach unten katapultiert werden. Ein weiterer Renner ist immer wieder der Autoscooter. Beschaulich drehten dagegen die jüngsten Martinimarkt-Besucher ihre Runden in den Kinderkarussells.

Start zum Martinimarkt war wieder der Laternenumzug der Volksbank. Mehr als 230 große Mond- und Sonnenlaternen sowie Fackeln verschenkte das Geldinstitut an die Kinder, dazu noch Süßigkeiten. Filialleiter Frank Schröder begrüßte die große Kinderschar und dankte den Sicherheitskräften, dass sie seit Jahren immer wieder für einen gefahrlosen Ablauf sorgen. Pünktlich um 17.30 Uhr zog sich ein riesiger Lindwurm begleitet vom Spielmannszug Bleckede durch den Ort zum Marktplatz. Dort wurde der Zug bereits von Samtgemeindebürgermeister Christoph Maltz­an, Ratsmitgliedern und Ehrengästen erwartet.

„Der Martinimarkt soll Menschen Freude machen“, wünschte sich Maltzan bei der Eröffnung. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen, meinte er, denn die Menschen brauchen Gelegenheit sich zu entspannen und zu amüsieren, das sei früher schon so gewesen. Ausdrücklich dankte er den Schaustellern, denn ohne sie wäre der Martinimarkt nicht das, was er ist, und rief den Hunderten Besuchern ein „Prost Jahrmarkt“ zu. Die stellvertretende Landrätin Elke Stange erinnerte daran, wie wichtig es ist, Traditionen aufrechtzuerhalten und nicht nur neuen Trends wie Halloween zu folgen. Absoluter Höhepunkt war das Höhenfeuerwerk, das vom Moorweg aus abgefeuert wurde und den Nachthimmel über Dahlenburg in eine bunte Farbenpracht tauchte. „Das hätte noch weiter gehen können“, meinten viele Besucher, als die letzte Rakete verglüht war.

Doch schließlich gab es noch weitere Attraktionen: Das Kaufhaus Fundus lockte mit einem Gewinnspiel. Im Schaufenster waren Bücher zu einem kleinen Haus aufgebaut. Zu raten war, aus wie vielen Büchern das Haus bestand. Die richtige Antwort: 380. Auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus im Weinzelt kamen Freunde der Live-Musik auf ihre Kosten. Es spielte die Musikgruppe „Way out“ aus dem Wendland. Begeistert waren die Besucher zudem, dass das Wetter mitspielte.