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Deutlicher kann der Vertrauensbeweis der Gellerser kaum sein:  83,23 Prozent der Wahlberechtigten möchten Röttgers weiterhin als Bürgermeister sehen. Foto: kre
Deutlicher kann der Vertrauensbeweis der Gellerser kaum sein: 83,23 Prozent der Wahlberechtigten möchten Röttgers weiterhin als Bürgermeister sehen. Foto: kre

Gellersen: Josef Röttgers wird mit 83,32 Prozent als Bürgermeister bestätigt

kre Reppenstedt. Der alte ist auch der neue Verwaltungschef der Samtgemeinde Gellersen. Mit beeindruckenden 83,32 Prozent bestätigten die Gellerser Bürger den parteilosen Josef Theodor Röttgers in seinem Amt als Samtgemeindebürgermeister. Seine Herausforderin Anikó Hauch (FDP) kam auf 16,68 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,7 Prozent.

Um exakt 18.41 Uhr lag mit Kirchgellersen auch das letzte Ergebnis aus den Stimmbezirken vor — dem Heimatort von Josef Röttgers. Hier holte er auch mit 519 Stimmen (90,58 Prozent) sein bestes Ergebnis. Allerdings war dieses Resultat nur noch wichtig für die Statistik, denn sein Wahlsieg stand da schon längst fest. Genauer: er war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Trotzdem fühlt sich auch FDP-Poltikerin Anikó Hauch ein bisschen wie eine Siegerin: ,,15 Prozent hatte sie für sich als Zielmarke gesetzt. „Alles was drüber ist, ist prima“, zeigte sie sich selbstbewusst. 16,68 Prozent holte sie — für sie Motivation genug, um bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr verstärkt mit der FDP anzugreifen. ,,Wir wollen in jedem Gellerser Gemeinderat wenigstens zwei Sitze für die FDP holen, das ist machbar“, gab sie sich trotz ihrer Wahlniederlage optimistisch.“

Und Josef Röttgers? Noch angeschlagen von der Chemo- und Strahlentherapie aufgrund seiner überstandenen Krebserkrankung nahm der Wahlsieger die Glückwünsche freudestrahlend entgegen. Dass auch seine Amtskollegen Heiner Luhmann aus Bardowick, Jens Böther (Bleckede) und Laars Gerstenkorn (Scharnebeck) unter den Gratulanten waren, freute Röttgers besonders. ,,Ein Wahlergebnis von 83 Prozent. Das ist grandios, das gibt mir noch einmal zusätzlich richtig Power“, freute sich der Röttgers. Am heutigen Montag will er noch einmal kurz im Rathaus vorbeischauen, dann steht die Reha auf dem Programm — um danach mit voller Kraft die zweite Amtszeit anzugehen. Röttgers freut sich darauf.

 

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