Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Joachim Lenz, Kirchentagspastor aus Fulda, leitet den diesjährigen Motorrad-Gottesdienst in Hamburg. Mit 75 Helfern war er jetzt zum Fahrsicherheitstraining in Embsen.
Joachim Lenz, Kirchentagspastor aus Fulda, leitet den diesjährigen Motorrad-Gottesdienst in Hamburg. Mit 75 Helfern war er jetzt zum Fahrsicherheitstraining in Embsen.

„Mogo“-Feeling in Embsen

dth Embsen. 75 der insgesamt 250 Helfer des „Mogo Hamburg“, Europas größtem Motorrad-Gottesdienst, absolvierten am Wochenende ihr traditionelles Training im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Embsen. Dabei testete auch Hamburgs neuer evangelischer Mogo-Pastor Joachim Lenz (53) die Maschine, die er vom Hersteller für das Motorrad-Treffen gestellt bekommen hat: eine „BMW R nineT“. Mogo-Geschäftsführer Bernd Lohmann aus Obermarschacht sagt: „Wir üben heute vor allem Langsamfahren für den Konvoi.“ Denn im Anschluss an den Gottesdienst im Hamburger Michel fahren mehrere zehntausend Biker gemeinsam zur Abschlussfeier nach Kaltenkirchen, angeführt von Joachim Lenz.

Fahr nicht schneller, als dein Schutzengel fliegen kann, lautet der Leitspruch der Mogo-Biker, die beim Gottesdienst um sichere Fahrt durch die Motorrad-Saison bitten. Seit 1996 hat Erich Faehling den Mogo als Pastor geleitet und 2012 seinen Rückzug erklärt. Im vergangenen Jahr sprang Faehling aber noch einmal ein, bevor jetzt Joachim Lenz übernimmt. Der hatte 2013 den Evangelischen Kirchentag in Hamburg geleitet. „Dabei haben wir ihn angeheuert“, sagt Jörg Salewski aus Wedel, 1. Vorsitzender des „Mogo Hamburg in der Nordkirche e.V.“. Lenz leitet nun am Sonntag, 22. Juni, zunächst als Interims-Pastor den Mogo-Hamburg. Los geht es um 12.30 Uhr am Hamburger Michel.

Mitorganisator Gerhard Koep­sel aus Niedermarschacht sagt: „Weil wir wollen, dass die Leute alle sicher mitfahren und auch wieder heil nach Hause kommen, machen wir das Sicherheitstraining in Embsen.“ Und das regelmäßig seit mehreren Jahren. Zusätzlich zum Fahrsicherheitstraining stand für die 75 Teilnehmer auch ein Erste-Hilfe-Kursus auf dem Programm.

Kirchentagspastor Lenz freut sich auf seine Aufgabe beim Mogo: „Ich habe seit über 30 Jahren einen Motorrad-Führerschein, bin Gelegenheitsfahrer mit großer Freude und jetzt hier bei diesem besonderen Gottesdienst mitmachen zu dürfen, ist schon etwas sehr, sehr Großes.“ Privat fährt er derzeit einen Motorroller.

Zur Teilnahme am Fahrsicherheitstraining sagt Lenz: „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Wir wollen beim Mogo auch Menschen dazu animieren, sorgsam mit sich und mit dem Leben anderer umzugehen und aufzupassen. Augen auf ist unser diesjähriges Motto. Fahrsicherheitstraining für die Helfer heißt, dass diejenigen, die Verantwortung tragen, zeigen: Man kann sich darauf vorbereiten, umsichtig und vorausschauend zu fahren. Einmal im Jahr sollte diese Übung sein.“

Im vergangenen Jahr hat der Hamburger Motorrad-Gottesdienst sein 30-jähriges Jubiläum gefeiert mit insgesamt rund 35000 Bikern. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.mogo.de