Donnerstag , 29. September 2016
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Arbeiter haben jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten für die Bedarfsampel begonnen. Die Lichtzeichenanlage soll das Überqueren der B 209 für Fußgänger sicherer machen. Foto: kre
Arbeiter haben jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten für die Bedarfsampel begonnen. Die Lichtzeichenanlage soll das Überqueren der B 209 für Fußgänger sicherer machen. Foto: kre

Neue Ampel macht Schulweg sicherer

kre Oerzen. Noch sind es nur mobile Baustellenampeln, die seit wenigen Tagen den Verkehr auf der Bundesstraße 209 in Höhe Neu Oerzen einbremsen. Sie sind die Vorboten für die Lichtzeichenanlage, die sich die Bürger Neu Oerzens schon lange gewünscht haben, damit vor allem für die Schulkinder der Weg von und zur Bushaltestelle sicherer wird. Seit Montag sind die Bauarbeiter dabei, die baulichen Voraussetzungen für die Bedarfsampel zu schaffen. ,,Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich auch Embsens Bürgermeisterin Anne-Carin Büttner (SPD) über den Baubeginn. Sie hofft, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr zu Ende gebracht werden. Schließlich haben die Neu Oerzer Eltern seit Mitte der 1990er-Jahre für einen sicheren Schulweg gekämpft.

Denn dass die Bushaltestellen-Situation für die Kinder aus der Straße Am Timeloh alles andere als ungefährlich ist, hatte längst auch der Landkreis zuständig für die Schülerbeförderung erkannt. Zuletzt fand die Beförderung der betroffenen Schüler deshalb auch mit Taxis statt eine alles andere als kostengünstige und dauerhafte Lösung.

Die Kosten für das Aufstellen der Ampel, rund 98000 Euro, teilen sich der Landkreis, die Samtgemeinde Ilmenau und die Gemeinde Embsen. Endgültig Geschichte sind mit dem Baustart nun auch die teils kuriosen Vorschläge, die in der Vergangenheit diskutiert worden waren.

So hatte etwa die Kreisverwaltung ursprünglich erwogen, die Bushaltestelle an den Ortsrand zu verlegen. Dort, wo auch Fernfahrer parken. Dazu sollte ein mehrere Hundert Meter langer unbeleuchteter Weg quer durch ein Wäldchen zum Parkplatz angelegt werden als Fußweg für die Grundschüler. „Darauf hätten wir uns als Rat allerdings nie eingelassen“, schüttelt ein Embser Ratsmitglied noch immer fassungslos den Kopf.