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Eine Nacht in den Museen

lz Lüneburg. Mit einer Neuauflage der beliebten Lüneburger Museumsnacht am Sonnabend, 14. September, zeigt sich Lüneburg einmal mehr als Hort von unterhaltsamer und anspruchsvoller Kultur. Akteure sind das Museum Lüneburg, das Deutsche Salzmuseum, das Rathaus, das Ostpreußische Landesmuseum, der Wasserturm, das Kloster Lüne, das Brauereimuseum und das Feuerwehrmuseum. Sie locken mit einem prall gefüllten Programm.

Das neue Museum Lüneburg ist zwar noch nicht geöffnet, gewährt den Besuchern der Museumsnacht aber schon einmal einen Einblick hinter die Kulissen. Die Räume und das Ausstellungskonzept können bei Picknick, Bild- und Klanginstallationen besichtigt werden und ermöglichen einmalige Blicke auf die Stadt und die Ilmenau. Das künftige Museum für Lüneburger Geschichte, Naturkunde und Archäologie bietet außerdem mit Frettchen- und Terrarien-Schau, Edelsteinsuche, Filzen und Bogenschießen abwechslungsreiche Aktivitäten zum Mitmachen.

Beim Deutschen Salzmuseum stehen unter dem Motto „Salz erleben“ spannende Experimente auf dem Programm. Die Besucher können Salz herstellen, chemische Versuche rund um das Kochsalz durchführen und historisches Handwerk in der SalzWerkStadt – der Containerausstellung über die Hanse – erlernen. Außerdem berichtet ein Sülzerknecht auf Plattdeutsch über die harten Arbeitsbedingungen seiner mittelalterlichen Zunft. Viele weitere Angebote wie Salzmärchen, Erzähltheater und Musik mit der Künstlerin Cathrin Alisch, Seile drehen, „Abendländische Schreybereien“ mit Kalligraphin Astrid Wildprett und Kinderspiele der 50er-Jahre runden das Programm ab.

„Flammen lodern“ heißt es beim Feuerwehrmuseum: Eine Sammlung historischer Feuerwehrgeräte aus 150 Jahren Feuerwehrgeschichte, Löschvorführungen und eine Feuershow können hier bestaunt werden. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr stehen für Gespräche über ihre Arbeit bereit.

Zum Thema „Ostpreußen swingen“ weht durchs Ostpreußische Landesmuseum der Geist der 1920er-Jahre. Nostalgische Klänge mit den Musikern Herrn Könnig und Matthias Moldenhauer, Charleston-Tanzkurse und eine Zeitreise für Kinder mit Verkleidungen, Tanzen und Kinder-Cocktails versprechen einen vergnüglichen Abend.

„Geschichte erleuchten“ können Kinder bei Taschenlampenführungen durchs Rathaus, alle 15 Minuten geht es auf Schatzsuche. Möglicherweise befindet sich der Schatz von 1371, den furchtlose Lüneburger damals im Kampf gegen den verhassten Herzog Magnus erbeuteten, im Rathaus.

Unter dem Motto „Aussicht genießen“ lädt der Wasserturm seine Besucher zu Musik und fantastischen Ausblicken über die Stadt ein. Die Band Klaus Stehr Friends präsentiert bei ihrem Programm „Von Platt bis Irish“ heitere bis besinnliche Stücke. Im Innern des Turms locken die interaktive Dauerausstellung „Das blaue Gold“ und die Ausstellung zur Wasserversorgung in Lüneburg.

Im Brauereimuseum kommen die Gäste auf „gehopfte Kosten“: Alle 45 Minuten erfahren die Gäste Interessantes über die historische Brautechnik. Dazu gibt es ein kühles Glas Bier.

Zum „Stille atmen“ lädt das Kloster Lüne ein. Besucher können den gotischen Kreuzgang mit Kerzen erhellen, dazu gibt es die Uraufführung der Bild- und Toninstallation „Klang und Stille“ der Berliner Künstlerin Ulrike Haage. Stille ist auch in der Klosterkirche zu erfahren.

Das Programm in den Museen beginnt ab 18 Uhr, für das leibliche Wohl wird überall gesorgt. Flyer und Eintrittskarten (8 Euro/5 Euro ermäßigt/18 Euro für die Familienkarte, Kinder bis 6 Jahre frei) gibt es in den beteiligten Häusern und der Tourist Information. Das Programm ist außerdem unter www.lueneburgermuseumsnacht.de zu finden.