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Studenten als Reporter

mm Lüneburg. Verstärkung für die Landeszeitung: Studenten der Leuphana produzieren zur Startwoche der Universität wieder eine eigene Zeitung, die der LZ von Montag an bis Freitag beiliegt.

Das 18-köpfige Team um Chefredakteur Florian Zinnecker und Redaktionsmanager Lucas Graf muss diesmal unter besonderen Vorzeichen arbeiten: Die Startwoche ist kürzer als in den Vorjahren, dauert statt sieben fünf Tage. Für die Studenten bedeutet das: Es geht sofort los mit der ersten Ausgabe – ohne Probeausgabe wie in all den Jahren zuvor. Abläufe, Aufgabenverteilung und Technik müssen von Anfang an reibungslos funktionieren. Der Chef ist optimistisch, dass alles klappen wird, denn zum Start funktioniert die Technik einwandfrei, der Aufmacher für Montag steht bereits am Freitag: „Redaktionsschluss ist um 18 Uhr. Sollte uns noch was fehlen, können wir das bis zum Druck am Sonntag noch glattbügeln“, erklärt Zinnecker, seines Zeichens Kulturredakteur beim Nordbayerischen Kurier.

Zum zweiten Mal leitet der 28-Jährige die Geschicke in der Studenten-Redaktion. Vier Seiten müssen er und sein Team für jede Ausgabe bestücken. Themen gibt es genug. „Wir waren selbst alle mal Erstsemester in Lüneburg und wissen daher, was die Neuankömmlinge bewegt und stört“, sagt Zinnecker. Zentral seien natürlich die Ereignisse der Startwoche.

Das Team der Studenten ist jedes Jahr ein komplett neues. Rekrutiert werden die journalistischen Nachwuchskräfte durch ein Bewerbungsverfahren. Herausgekommen ist eine bunt gemischte Truppe von Erfahrenen, Neulingen, Fotografen, Layoutern und Autoren. Das nötige Rüstzeug erhielten sie bei einem Seminar. Dennoch gebe es natürlich auch Unsicherheiten, räumt Zinnecker ein: „Themen können wir nicht über einen Tag hinaus planen. Wir leben auch von der Hand in den Mund.“ 18 motivierte Studenten an ihren Laptops wollen diese Aufgabe meistern.

One comment

  1. Ein sehr schönes Projekt! So können die Stunden auch mal in einen richtigen Arbeitsalltag „schnuppern.“