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LZ-Gebäude im Feng Shui Check

jae Lüneburg. Wenn Lutz Friedrich arbeiten geht, hat er meistens nur eine kleine Aktentasche unter dem Arm. Denn sein wichtigstes Werkzeug hat der Feng Shui Berater sowieso immer dabei: die geschulten Augen. Zu niedrige Räume, die falschen Wandfarben oder Ecken, was auch immer den Energiefluss stören könnte – Lutz Friedrich sieht es.

Bei einem Feng Shui Kurs ist der heute 70-Jährige erstmals auf die Lehren rund um das gute Chi aufmerksam geworden. „Ich hab mir gesagt, das mach ich irgendwann auch mal“, erinnert sich der gelernte Diplom-Kaufmann. Gesagt, getan: In einer speziellen Ausbildung ließ sich Friedrich drei Jahre lang zum Feng-Shui-Berater schulen. Inzwischen ist er schon zwölf Jahre dabei, berät Privatpersonen und Geschäfte, wie sie gute Energie in ihren Räumen halten können und damit auch attraktiver für Kunden werden. 

Feng ShuiMit ein paar Metern Abstand schaut Lutz Friedrich auf die Außenfassade der LZ-Redaktion am Sande: „Das Gebäude ist sehr kraftvoll, auch die Lage hier am Sande ist gut, denn vor dem Gebäude ist viel los. Wenn gute Energie reinkommen soll, muss erstmal Energie da sein.“ Stein für Stein nimmt Lutz Friedrich das LZ-Gebäude in Augenschein. Statt Materialien und Architektur interessieren ihn vor allem der Energiefluss und die Elemente. Als nächstes die Tür: Sie zeigt nach Norden, die Himmelsrichtung die im Feng Shui für das Element Wasser und damit Kommunikation und Schreiben steht, erklärt Friedrich. „Das passt also ganz gut“, findet der 70-Jährige. Einziger Minuspunkt: Die Tür ist zu massiv, zwei Kreuze unter dem Türbogen könnten Besuchern symbolisieren, dass sie hier nicht willkommen seien. „Bei Geschäften mit viel Kundenverkehr sollte die Eingangstür einladender gestaltet sein“, rät Friedrich. 

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Freundlicher sind dagegen die Innenräume der Landeszeitung. Besonders die hohen Decken und warmen Farben entsprächen dem Feng Shui Prinzip, erklärt Friedrich.  „Wer kreativ arbeitet braucht einen hohen Raum, damit der Geist Platz hat“. Wer zudem noch einen freien Blick auf die Tür  und einen geschützten Rücken hat, kann sich laut des Raumexperten über den besten Arbeitsplatz freuen. Friedrich: „Wenn ich die Tür im Rücken habe, könnte ja jederzeit ein Feind reinkommen und mich abmurksen“. 

Welches Gesamturteil der Feng Shui Experte dem LZ-Gebäude ausstellt, sehen Sie im LZplay-Video.

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5 Tipps vom Feng Shui Experten

  • Tipp 1: Lage
  • Tipp 2: Raumhöhe
  • Tipp 3: Farben und Elemente
  • Tipp 4: Arbeitsplatz
  • Tipp 5: Kanten und Ecken
Die guten Energien folgen den Spuren der Menschen. Damit viel gute Energie hineinkommen kann, sollte das Geschäft an einem belebten Ort liegen.
Gerade für kreative Arbeit ist es wichtig, dass der Geist genug Platz hat, sich auszubreiten. Hohe Räume helfen dabei.
In einem Raum sollten mindestens drei Elemente sein, die sich gegenseitig stärken. Gelb, Rot und Grün ergänzen sich beispielsweise gut, sie stehen für die Elemente Erde, Feuer und Holz. Die verschiedenen Elemente können über Farben, Formen und Materialien in die Räume geholt werden. Rot ist beispielsweise eine Farbe voller Energie, Lutz Friedrich empfiehlt diese Farbe nicht im Schlafzimmer zu verwenden.
An seinem Arbeitsplatz sollte man uneingeschränkte Sicht auf die Tür haben, um den Raum besser überblicken zu können. Außerdem sollte der Arbeitsplatz geschützt sein, eine Wand oder ein Regal im Rücken schützen vor neugierigen Blicken.
Scharfe Kanten haben eine angreifende Wirkung auf die gute Energie. Sie sollten wenn möglich vermieden oder begradigt werden.
Feng Shui ist eine Harmonielehre aus China, die die Gestaltung von Wohn- und Lebensräumen thematisiert. Der Annahme zufolge, müssen Räume nach bestimmen Regeln gestaltet sein, damit die gute Energie Chi ungehindert fließen kann. Die gute Energie fördere geistige Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Menschen, heißt es.