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Sarah-Lee Sljaka hält einen Messbecher, der auch im Stand die Füllmenge anzeigt. Er muss nicht mehr angehoben werden. Foto: t&w
Sarah-Lee Sljaka hält einen Messbecher, der auch im Stand die Füllmenge anzeigt. Er muss nicht mehr angehoben werden. Foto: t&w

Ganz schön praktisch

ca Lüneburg. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Leben einfacher machen: eine Griffstange im Badezimmer, die oval statt rund ist und besser in der Hand liegt, die wassergekühlte Mischbatterie der Dusche, an der man sich nicht mehr verbrennen kann, der Gemüseschäler, den man über den Finger zieht, um an der Wurzel oder Gurke entlang zu ziehen.

Eine Auswahl dieser kleinen Helfer ist von Montag bis Freitag, 28. Oktober bis 1. November, in der Handwerkskammer an der Friedenstraße zu sehen. „Design für alle“ ist der Titel einer Ausstellung, die Hauptgeschäftsführer Norbert Bünten und seine Mitarbeiterin Sarah-Lee Sljaka jetzt aus Koblenz nach Lüneburg geholt haben. Die Idee: Mancher ist etwa durch Alter oder Behinderungen in seinen Bewegungen eingeschränkt. Designer können schon beim Entwickeln von Produkten darauf achten, dass jeder, ob alt oder jung, groß oder klein, die Dinge nutzen kann. So gibt es höhenverstellbare Spaten, besondere Flaschenöffner und eine Gießkanne mit einem intelligent konstruierten Griff.

Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Parallel laufen Veranstaltungen. Den Auftakt macht am Montag um 18 Uhr im Großen Saal der Kammer der Vortrag von Diplom-Designer Mathias Knigge „Hilfreich für einige, komfortabel für viele, attraktiv für alle – wie Sie mit universellen Angeboten Alt und Jung begeistern“.