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Die Parkplätze für Autos an der Willy-Brandt-Straße direkt vorm Museum sollen im kommenden Sommer zu Busparkplätzen umgestaltet werden, sodass Museumsbesucher dort aus- und einsteigen können. Foto: t & w
Die Parkplätze für Autos an der Willy-Brandt-Straße direkt vorm Museum sollen im kommenden Sommer zu Busparkplätzen umgestaltet werden, sodass Museumsbesucher dort aus- und einsteigen können. Foto: t & w

Alles neu rund ums Museum

as Lüneburg. Das neue Museum soll im Herbst 2014 eröffnet werden. Zuvor plant die Stadt jedoch im Umfeld noch zahlreiche Verbesserungen, die Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, im Bauausschuss vorstellte. Geplant ist, dass die Arbeiten in den Sommerferien 2014 umgesetzt werden.

Die Scharffkreuzung ist stark befahren. Im Bereich Altenbrückertorstraße weist die Fahrbahn viele Risse und Verdrückungen auf, die Markierungen sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Deshalb soll die Asphaltdecke komplett erneuert werden. „Gleichzeitig möchten wir die Situation für die Radfahrer verbessern. Dazu soll die Aufstellfläche für Radfahrer auf der Seite zum Pizzaladen hin verbreitert werden. Auf der anderen Seite der Straße soll der Radweg kurz vor der Kreuzung auf die Fahrbahn geführt werden, sodass die Ampelschaltung für Autofahrer künftig auch für Radfahrer gilt“, erläuterte Uta Hesebeck.

Sicherer gestalten für Radfahrer und Fußgänger will die Stadt auch die Ecke Ilmenaustraße/Altenbrückertorstraße, da diese ein Unfallschwerpunkt ist. Hier soll ein Zebrastreifen entstehen, auch als optisches Signal für Autofahrer.

Die Parkplätze für Autos an der Willy-Brandt-Straße direkt vorm Museum sollen zu Busparkplätzen umgestaltet werden, sodass Museumsbesucher dort aus- und einsteigen können. Dazu muss die Fläche für die Stellplätze zum Museum hin verbreitert werden. „Rad- und Fußweg werden in dem Zuge zu einer Mischfläche bis zur Ecke Wandrahmstraße gestaltet.“

Komplett erneuert werden auch die Fahrbahndecke der Wandrahmstraße und der Gehweg. Vor dem Museum sollen Radfahrbügel installiert werden, auf der Parkseite sind 20 zusätzliche Stellplätze durch Querstellung geplant. Im Park wird die Geschichtswerkstatt außerdem einen Bahnwaggon aufstellen, der an das Schicksal der KZ-Häftlinge erinnern soll, die bei einem Luftangriff auf den Bahnhof im April 1944 ums Leben kamen.

Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen bezifferte Uta Hesebeck mit 340 000 Euro.

Die Fachbereichsleiterin nahm auch Stellung zum neuen Zeitplan für die Fußgängerbrücke über die Ilmenau in Höhe des Wohnparks am Wasserturm. Anfänglich hatte es seitens der Stadt geheißen, dass die neue Brücke bereits in diesem Frühjahr gebaut werden sollte. Baubeginn ist nun im kommenden Frühjahr. Der Grund: Der Bau der Wohnanlage ist noch nicht so weit, sodass auch im Uferbereich noch nicht mit dem Brückenneubau und dem anschließendem Ausbau der Wegeführung für Fußgänger und Radler begonnen werden kann. Die Stadt beteiligt sich im Rahmen eines Erschließungsvertrags, den sie mit dem Investor der Wohnanlage geschlossen hat, an den Gesamtkosten für beide Projekte mit maximal 306 000 Euro.