Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Salzmuseum wegen Wasserschaden geschlossen
Pfützen und Auffang-Eimer auf der Erde, die Exponate sind beiseite gerückt - so kann das Salzmuseum keine Gäste empfangen. Um das Dach abdichten und alles wieder herrichten zu können, bleibt es voraussichtlich bis zum Wochenende geschlossen. Foto: Hansestadt Lüneburg
Pfützen und Auffang-Eimer auf der Erde, die Exponate sind beiseite gerückt - so kann das Salzmuseum keine Gäste empfangen. Um das Dach abdichten und alles wieder herrichten zu können, bleibt es voraussichtlich bis zum Wochenende geschlossen. Foto: Hansestadt Lüneburg

Salzmuseum wegen Wasserschaden geschlossen

(sp) Lüneburg. Das Deutsche Salzmuseum bleibt vorerst geschlossen. Der schwere Sturm, der vor rund einer Woche über Lüneburg hinwegfegte, hatte die Dachpappe auf dem Museum gelöst. Doch das ganze Ausmaß zeigte sich erst jetzt durch den länger anhaltenden Regen. Als Museumsleiterin Hilke Lamschus am Montag, 4. November, die Türen aufschloss, war schon Wasser durch die Holzdecke hindurch in einen der Besucherräume hinein getropft. Im Inneren hatten sich hässliche Pfützen gebildet. „Zum Glück sind keine größeren Schäden entstanden“, sagt Hilke Lamschus. „Aber wir brauchen wohl etwa eine Woche für Reparatur, Saubermachen und Wiederherrichten.“

Eric Kaplanski vom Bereich Gebäudewirtschaft bei der Hansestadt Lüneburg hat sich den Schaden gleich mal angesehen. Beschädigt ist eine etwa 100 bis 200 Quadratmeter große Fläche. „Wir haben eine Dachdeckerfirma damit beauftragt, den Schaden zunächst mit einer Notabdichtung zu reparieren“. Diese Arbeiten auf dem Dach sollen noch heute beginnen und voraussichtlich zwei bis drei Tage dauern. „Sobald es von oben zu tropfen aufhört, kann auch die Holzdecke wieder trocknen.“

Das Thema Dach-Sanierung hatte Rat und Verwaltung bereits beschäftigt. Im Herbst hatte der Rat der Stadt 60.000 Euro außerplanmäßig bereitgestellt, um die Dachfläche zu sanieren, in der auch der nun beschädigte Teil liegt. Zurzeit läuft dafür noch die Ausschreibung.

Nach derzeitigem Stand der Dinge kann das Deutsche Salzmuseum Anfang kommender Woche (Montag, 11. November 2013) wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen.

ACHTUNG TERMINÄNDERUNG:

lz Lüneburg. „Plattdüütsch, wo kummt dat her, wo geiht dat hen?“ Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Ingrid Schröder vom Lehrstuhl für Niederdeutsche Sprache an der Universität Hamburg am Dienstag, 5. November, 19 Uhr. Die Veranstaltung ist allerdings wegen des Wasserscahdens im Salzmuseum in die Aula der Hauptschule Stadtmitte verlegt worden.
Bei einer Podiumsdiskussion beschäftigen sich anschließend Ilka Brüggemann vom NDR, der Musiker Bubi Twesten, Wiebke Henties vom Verein Lüneplatt und Heiko Frese mit dem Thema. Sie fragen: Wird sich Plattdeutsch weiter beleben, wie das gegenwärtig in Norddeutschland der Fall ist? Wird man in Zukunft im Norden wieder mehr Plattdeutsch hören? Auch in Lüneburg? Was kann man tun, um das Niederdeutsche weiter zu beleben? Oder stirbt diese Regionalsprache aus?