Donnerstag , 29. September 2016
Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Drei neue Ampeln für Lüneburg
Hier soll eine Ampelanlage hin: Die Stadt will den Knotenpunkt Bleckeder Landstraße/Horst-Nickel-Straße umgestalten, denn es ist eine der beiden zentralen Zufahrten zum neuen Hanseviertel. Foto: t&w
Hier soll eine Ampelanlage hin: Die Stadt will den Knotenpunkt Bleckeder Landstraße/Horst-Nickel-Straße umgestalten, denn es ist eine der beiden zentralen Zufahrten zum neuen Hanseviertel. Foto: t&w

Drei neue Ampeln für Lüneburg

as Lüneburg. Das Hanseviertel wächst. Auf dem Areal zwischen Ble“ckeder Landstraße und Meisterweg sollen einmal mehr als 1500 Menschen ein Zuhause finden. Der Verkehr wird dann unter anderem von der Bleckeder Landstraße über die Horst-Nickel-Straße in das Neubaugebiet fließen. Um den Verkehrsfluss zu verbessern und sicher zu gestalten, will die Stadt im kommenden Jahr den Knotenpunkt mit einer Ampelanlage ausstatten. Außerdem sollen die Radwege in diesem Bereich verbessert, Spiel- und Bolzplätze im Viertel angelegt werden. Kosten: 942000 Euro, 500000 Euro trägt davon die IDB, die das Neubaugebiet entwickelt.
Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, erläuterte die Planung im Bauausschuss, und sie stellte weitere Straßen- und Brückenprojekte vor, die im Etatentwurf 2014 vorgesehen sind. Die Wandrahmbrücke gehört zu den Hauptverkehrsadern, dem Stadtring. Als die Willy-Brandt-Straße 2004 saniert wurde, waren die Fahrbahn auf der Brücke abgedichtet und Kappen erneuert worden. Bei den regelmäßigen Brückenprüfungen hat sich herausgestellt, dass der Spannstahl korrosionsgefährdet ist und sich starke Risse durch die Unterseite der Brücke ziehen. ,,Die Schäden sind nicht reparabel, die Brücke muss erneuertwerden“, sagte Uta Hesebeck. Für die Planungskosten sind im Etatentwurf 200000 Euro eingestellt. Neu gebaut werden soll die Brücke, die 1955 entstand, voraussichtlich in den Jahren 2016/2017.
Das Kanalsystem in der Großen Bäckerstraße ist marode, muss modernisiert werden. In dem Zusammenhang will die Stadt auch die Oberfläche neu gestalten. Das soll im ersten Bauabschnitt zwischen Kleiner Bäckerstraße und Apothekenstraße geschehen. Die Stadt sieht dafür Ausgaben in Höhe von 250000 Euro und Einnahmen durch Anliegerbeiträge in Höhe von 95000 Euro vor. Im Herbst 2014 soll die Ausschreibung starten, Baubeginn soll im Frühjahr 2015 sein.
Neu gebaut wird im nächsten Jahr die Tiergartenbrücke über die Wendlandbahn. Kostenanteil der Stadt: 160000 Euro inklusive Messfahrt und möglichem neuen Funkmast. Ein weiteres Brückenprojekt ist die Querung in Höhe des Wohnparks Wasserturm sowie die davon weiterführende Wegeverbindung zur Innenstadt. Die Stadt beteiligt sich im Rahmen eines Erschließungsvertrags, den sie mit dem Investor der Wohnanlage geschlossen hat, an den Gesamtkosten für beide Projekte mit maximal 306000 Euro. Für 2014 sind 153000 Euro im Etatentwurf eingestellt.
Die Erschließungsstraße, die von der Friedrich-Ebert-Brücke ins Neubaugebiet Wittenberger Bahn führt, soll 2014 eine Ampelanlage bekommen – macht 80000 Euro. Auch am Meisterweg, kurz vor den Bahngleisen, ist eine Ampel vorgesehen, damit Schulkinder aus dem Hanseviertel eine sichere Querung haben. Kosten: 40000 Euro. Im Zuge der Erweiterung des Ilmenau-Centers wird die Lise-Meitner-Straße um einen Rechtsabbieger in die Straße Auf der Hude erweitert. Die Kosten in Höhe von 150000 Euro trägt der Investor. Erneuert wird die Fahrbahndecke in der Straße Auf der Höhe für 120000 Euro.

2 Kommentare

  1. Jürgen Hempel Lüneburg

    …………. es ist genug Platz für einen Kreisel an dieser Stelle. Die Kosten dafür dürften etwas gleich hoch sein, auch Folgekosten. Aber, architektonisch gewinnt die Bleckeder Landstraße erheblich. endlich würde dieser Schlauchwurm unterbrochen werden.

  2. Da stimme ich Herrn Hempeln zu. Denn abends und nachts wird die Bleckeder als Rennstrecke Missbraucht. Für uns Anwohner -auch die in den Seitenstraßen, würde eine Ampel keie Verbesserung bringen.
    Denn diese wird sehr wahrscheinlich nachts ausgeschaltet sein oder nur via Induktiuonspulen ansringen wenn sich mehre Fahrzeuge aus unterschiedlichen Straßen gleichzeitig der Anlage nähern.

    Ein Kreisel würde die Raser etwas ausbremsen.