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So sieht das "Haus im Stadtpark" aus, mit dem das Lüneburger Architektenbüro q:arc Architektur/Design den ersten Preis abräumte. Bild: q:arc
So sieht das "Haus im Stadtpark" aus, mit dem das Lüneburger Architektenbüro q:arc Architektur/Design den ersten Preis abräumte. Bild: q:arc

Die Zukunft des Stadtplatzes

as Lüneburg. An prominenter Stelle am Stadtplatz im Neubaugebiet Hanseviertel könnte das „Haus im Stadtpark“ entstehen. Vorerst ist es nur ein Architekturentwurf des Lüneburger Büros q:arc Architektur/ Design, der die Jury beim Architektenwettbewerb „Wohnen am Stadtplatz im Hanseviertel – zukunftsträchtige und nachhaltige Wohnkonzepte“ begeisterte. Ausgelobt hatte den Wettbewerb die idb, Tochtergesellschaft der Sparkasse, die das Hanseviertel entwickelt. Im Beisein von Gästen aus Politik und Bauverwaltung überreichte idb-Chef Uwe Prigge den mit 8000 Euro dotierten ersten Preis dem Lüneburger Architekten Johannes Jakubeit und dem Team von q:arc Architektur/ Design sowie die Preise an die Zweit- und Drittplatzierten und den Anerkennungspreis.

14 Architektenbüros hatten an dem Wettbewerb teilgenommen, mit dem gezeigt werden sollte, „wie vielfältig und zukunftsträchtig Architektur im Geschosswohnungsbau sein kann“, sagte Prigge. Er dankte allen Beteiligten, die es ermöglicht hatten, dass der erste Architekturwettbewerb im Hanseviertel realisiert werden konnte. Zur Jury gehörten unter anderem Lüneburgs Stadtbaurätin Heike Gundermann. Sie erklärte: „Wir sind stolz auf die mutige idb und freuen uns, dass die Entwicklung des Hanseviertels mit qualitätsvoller Architektur voranschreitet.“ Der Wettbewerb markiere den Übergang vom Einfamilienhausbau zum Geschossbau, sämtliche Beiträge seien von hoher Qualität. Sie freue sich über den ersten Preisträger, weil er einen „besonderen Baukörper an prominenter Stelle im Hanseviertel entworfen hat. Der Neubau nimmt mit seinen abgeschrägten Fassaden Bezug auf die geplante modellierte Form des Stadtplatzes und wird damit gleichzeitig sein Gesicht prägen.“ Lob gab es auch von Heiko Dörbaum, Vorsitzender des Bauausschusses der Stadt Lüneburg, der ebenfalls zur Jury gehörte. Die prämierten vier Vorschläge seien aus seiner Sicht auch „die Spitzen des Wettbewerbs“. Der Siegervorschlag rage dabei noch ein Stück heraus.

Als externe Fachpreisrichterin erläuterte Karin Kellner, Architektin und Stadtplanerin, Details zu den Gewinnerentwürfen. idb-Chef Prigge überreichte den mit 6000 Euro dotierten zweiten Preis an das Architektenbüro eins:eins architekten aus Hamburg, den dritten Preis mit 4000 Euro an das Büro KBNK Architekten GmbH aus Hamburg und eine Anerkennung verbunden mit 2000 Euro an das Büro Gruppe GME aus Achim.

Alle Interessierten können sich einen Eindruck von den 14 eingereichten Arbeiten machen. In einer Ausstellung, die zu den Geschäftszeiten der Filiale der Sparkasse Lüneburg An der Münze geöffnet ist, sind sie mit Grundrissen, Ansichten und Erläuterungen zu sehen.