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Jo Hiller dreht für seine Moderation eine Runde nach der anderen auf dem Kinderkarussell in Lüneburg. Foto: t&w
Jo Hiller dreht für seine Moderation eine Runde nach der anderen auf dem Kinderkarussell in Lüneburg. Foto: t&w

Lüneburg als Testkulisse

ahe Lüneburg. Auf dem Karussell ist er mit Abstand der Größte. Mit seinen 39 Jahren ist er ja auch etwa zehnmal so alt wie all die anderen, die auf Motorrädern, in der Postkutsche oder im Polizeiwagen ihre Runden drehen. „Da kann einem schon ganz schön schwindelig werden“, sagt Jo Hiller nach der gefühlt zwanzigsten Runde auf dem Kinderkarussell. Mit seinem Team der Sendung „Markt“ dreht er auf dem Lüneburger Weihnachtsmarkt für eine Folge rund ums Thema Weihnachten, die am Montag, 16. Dezember, von 20.15 Uhr an im NDR-Fernsehen ausgestrahlt wird.

Ein Dutzend Fernsehmacher, vom Kameramann über den Tontechniker bis zur Redakteurin, ist beim Außendreh mit von der Partie. Eigentlich werden die Moderationen stets im Studio aufgenommen, nur ein- oder zweimal im Jahr geht’s auf Tour. „Lüneburg haben wir ausgewählt, weil es einer der schönsten Weihnachtsmärkte im Norden ist“, erklärt Redakteur Florian Bahrdt.

In der 45-minütigen Sendung werden Gourmetprodukte aus Discountern von Fernsehkoch Rainer Sass getestet (Bahrdt: „Er ist nicht so begeistert“), wird die Beratung in Elektronikmärkten unter die Lupe genommen, probieren Landfrauen Rotkohl – selbstgemacht, aus dem Glas und tiefgefroren. Und auch die Lüneburger Feuerwehr ist Teil der Sendung. Das NDR-Team hat mit den Brandschützern ausprobiert, wie ein brennender Weihnachtsbaum am wirksamsten gelöscht werden sollte. „Der Feuerwehr gebührt unser größter Dank, dass die sich angesichts des Großeinsatzes am Stint trotzdem noch Zeit für uns genommen haben, obwohl die sicher auch müde waren“, lobt Bahrdt. Derweil dreht Hiller die nächste Runde auf dem Karussell – passenderweise im Feuerwehrfahrzeug.