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Erst decken Malte, Ansar, Anees, Puvithiran, Dennis, Fina und Svenja (v.l.) mit all den anderen Helfern die festlich geschmückten Tische. Den Festschmaus liefert später ein Catering-Service.
Foto: be
Erst decken Malte, Ansar, Anees, Puvithiran, Dennis, Fina und Svenja (v.l.) mit all den anderen Helfern die festlich geschmückten Tische. Den Festschmaus liefert später ein Catering-Service. Foto: be

Essen unter einem guten Zeichen

rast Lüneburg. Malte, Ansar, Finja, Svenja und all die anderen jungen Helfer vom Jugendrotkreuz tischen ihren Gästen reichlich und vom Feinsten auf: Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffeln, danach leckeren Kaiserschmarrm – ein traditionelles Weihnachtsgericht. Die Tische im Glockenhaus sind festlich gedeckt, Kerzen leuchten. Und die Freude der 160 Gäste ist deutlich sichtbar, denn daheim können sie sich ein solches Festmenü nicht leisten.

„Es gibt Familien in schwierigen Situationen, in denen sie nur schwerlich sorglos feiern können“, sagt Sandra Mendel, Ehrenamtskoordinatorin beim DRK-Kreisverband Lüneburg, und erinnert an den Grundgedanken dieser bereits zum zweiten Mal realisierten Aktion unter dem Motto „Weihnachtsessen unter einem guten Zeichen“: Die Projektidee hatte Bettina Suhm, Kreisleiterin des Jugendrotkreuzes, vor einem Jahr. Der Anlass: Seit vielen Jahren organisiert der Verband erfolgreich die Wünscheweihnachtsbaum-Aktion, dabei werden gepackte Geschenkpakete gespendet und an Mädchen und Jungen in Stadt und Landkreis verteilt, deren Eltern sich ein solches Geschenk nicht hätten leisten können. Die Einladung zu einer Weihnachtstafel war als eine Erweiterung des Angebots gedacht.

Schon im Vorjahr konnte das Jugendrotkreuz des Kreisverbandes zwei Sponsoren von der Idee überzeugen: den Lions Club Lüneburg und den Lions Club Lüneburg-Ilmenau. Monika Scherf und Helmut Muhl vom Club Lüneburg sind sich mit Annette Brand vom Club Lüneburg-Ilmenau einig: Das Projekt wird eine feste Einrichtung, auch in den kommenden Jahren weiter gefördert. Das Trio packte wie DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Körte beim Eindecken der Tische kräftig mit an.

Das Servieren übernahmen größtenteils die Mitglieder des Adendorfer Jugendrotkreuzes unter Leitung von Otto Stein und Kassan Sadek vom Kreisjugendrotkreuz. Über das Festmahl im Glockenhaus wurden die Familien zuvor über die Wohlfahrtsverbände und die Lüneburger Tafel angesprochen. „Mit den 160 Gästen ist die Resonanz stärker als erwartet“, freut sich Sandra Mendel. Und mit dem Essen war der Abend noch längst nicht beendet: Ein Clown machte seine Späße und einige der Kinder konnten in der Bastelecke noch ihre letzten Weihnachtspräsente basteln.