Dienstag , 27. September 2016
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Mathias Heidbrock (TuS Erbstorf) und Vereinswirtin Astrid Köhncke übergeben den Scheck an Berthold Schweers. Foto: t&w
Mathias Heidbrock (TuS Erbstorf) und Vereinswirtin Astrid Köhncke übergeben den Scheck an Berthold Schweers. Foto: t&w

Unterstützung für Betroffene des Brandes

emi Lüneburg. Durch die Fenster der Brandruine am Stintmarkt dringt ein wenig Licht, das lenkt den Blick auf die verkohlten Überreste des ehemaligen Lösecke-Hauses. Vor diesem traurigen Hintergrund übergaben Mathias Heidbrock, 1. Vorsitzender des TuS Erbstorf, und Vereinswirtin Astrid Köhncke jetzt einen symbolischen Scheck in Höhe von 1273,50 Euro an Berthold Schweers. Als Vorsitzender des Guten Nachbarn, der gemeinsamen Hilfsaktion von Wohlfahrtsverbänden und LZ, nahm der Geschäftsführer des Caritasverbandes das Geld speziell für die Stintbrandopfer entgegen.

Als Astrid Köhncke und Mathias Heidbrock erfuhren, dass „die Bewohner – überwiegend Studenten – nun vor dem Nichts stehen“, beschlossen sie, zu helfen. Astrid Köhncke organisierte am zweiten Advent ein Fußball-Turnier zwischen dem MTV Treubund, der Eintracht Lüneburg, dem „Allstar Team Region Lüneburg“ und der Mannschaft des TuS Erbstorf 1. Die Eintrittsgelder sowie der Erlös aus dem Verkauf von Bratwurst, Bier und Glühwein wurden mithilfe von Sponsoren an den Guten Nachbar gespendet.

Berthold Schweers bedankte sich für die Hilfe: „Ich habe mich riesig gefreut über das persönliche Engagement der Fußballer und aller Beteiligten.“ Dass die Polizei mittlerweile von Brandstiftung ausgeht, macht alle drei fassungslos. Astrid Köhncke findet es „ganz schlimm, dass niemand Rücksicht auf die Menschenleben genommen hat“, Schweers sieht „eine Grenze überschritten“. Mit der Spende soll die Not der Betroffenen des Großbrandes zumindest ein wenig gelindert werden.

 

Für die Hilfsaktion der Gute Nachbar gespendet haben bereits (ohne Ortsangabe = Lüneburg): Werner und Karin Lanzius, Vögelsen (30), Karin Biermann (50), Karlheinz Hauck (50), Gisela v. d. Knesebeck (50), Angelika Fabel, Deutsch Evern (50), Lisel Bergmann (50), Irmgard Geball, Melbeck (50), Andreas und Amrita Saucke (100), Rudolf Alznauer, Adendorf (100), Sabine Czaya (100), Jörg und Dagmar Frohn (100), Angela und Jürgen Enke (200), Hans-Dieter und Barbara Paetzmann (250), Familie Schöning (10). Heinz-Adolf und Liese Fassnauer (10), Grete Hagemann (10), Ilse Surborg (10), Sabine Duell (10), Richard und Margot Bielefeld (20), Wilma Netzel (20), Gisela und Rudolf Ruehl (20), Manfred Fleischer (20), Kay und Bärbel Sörensen (25), Kurt Burmester (25), Rolf und Stefanie Loreit, Reppenstedt (30), Hiltrud Brauner (30), Lydia Borewitz (30), Dieter und Karin Konrad (50), Petra Schäfer, Wittorf (50). Wilhelm und Anke Bartels (50), Ute Protte (50), Ursula Hickethier-Boltz, Deutsch Evern (50), Ernst-G. Winterhoff (50), Ilse Goeing (50), Christiane und Sabine Thoma (100), Joachim Krempin (100), Jörg Reinhardt (100), Christel Al-Wailli (200), Freya und Hans Joachim Schuller (500). Die vielen Spender, die zugunsten der Opfer des Brandes am Stint gespendet haben, sind noch nicht dabei, sie werden zurzeit auf einer separaten Liste geführt.