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Bundespolizei stoppt abenteuerlustige Kinder

Lüneburg. Vermutlich aus Abenteuerlust fuhren drei Geschwister (5, 7 und 9 Jahre alt) allein mit Zügen von Bremen nach Lüneburg. Am Donnerstag sollen die Kinder aus der Wohnung ihrer Eltern in Bremen zum Bremer Hauptbahnhof gelaufen sein. Unterwegs fanden sie einen Euro und kauften sich davon einen Burger als Reiseproviant. Unbemerkt fuhren die jungen Schwarzfahrer mit einem Regionalexpress nach Hannover, wo sie in einen ICE nach Lüneburg umstiegen. Einer Zugbegleiterin fielen die Kinder auf. Am Lüneburger Bahnhof wurden die Abenteurer von der Bundespolizei in Empfang genommen.

Angeblich seien sie auf dem Weg nach Berlin gewesen, sagten die Kinder gegenüber der Polizei. Warum, blieb unklar. Das verrieten sie selbst ihren Eltern nicht. Die hatten stundenlang nach den Kindern gesucht und die Polizei eingeschaltet. Entsprechend groß war die Erleichterung, dass den Sprösslingen nichts passiert war. Bis das müde Trio kurz vor Mitternacht in Lüneburg in Papas Auto steigen konnte, vertrieben sich die Ausreißer mit „Polizeikeksen“, Getränken und DB-Spielzeugtüten die Zeit.