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Auf dem Areal, das ehemals der Firma Frido Anders gehörte, plant das Deutsche Rote Kreuz eine Wohnanlage für Senioren. Foto: A/be
Auf dem Areal, das ehemals der Firma Frido Anders gehörte, plant das Deutsche Rote Kreuz eine Wohnanlage für Senioren. Foto: A/be

DRK plant 45 Wohnungen für Senioren

as Lüneburg. Selbstständiges und selbst bestimmtes Wohnen so lange wie möglich, das ist der Wunsch von vielen älteren Menschen. In Anbetracht des demografischen Wandels wird der Bedarf an entsprechenden Wohnangeboten auch in Lüneburg weiter wachsen. Der DRK-Ortsverein plant deshalb eine Seniorenwohnanlage für betreutes Wohnen, die auf dem ehemaligen Gelände der Firma Frido Anders an der Soltauer Straße entstehen soll. In einigen Monaten soll es losgehen.
Der Vorentwurf des Bebauungsplans war bis Mitte Dezember bei der Stadt ausgelegt. Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier erklärt nun: ,,Wir haben nur wenige Stellungnahmen bekommen und werten diese aus.“ Die Pläne würden dann gegebenenfalls überarbeitet und noch einmal ausgelegt. Aus Sicht der Stadt könnte das DRK noch in diesem Jahr Baurecht erhalten.
Birte Schellmann, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Lüneburg sagt: ,,Wir warten den Abwägungsprozess ab, der dann im Bau- und Verwaltungsausschuss vorgestellt wird.“ Erst dann habe man belastbare Ergebnisse, ,,aufgrund dessen wir entscheiden können, wie das Projekt im Detail umgesetzt werden soll“.
So viel lässt sich aber schon sagen: Mehr als 45 Wohnungen unterschiedlicher Größe, die hochwertig, barrierefrei, behindertengerecht und trotzdem bezahlbar sind, sollen um einen Innenhof entstehen. Angesiedelt sein im Haus wird das Rote Kreuz selbst mit einem ambulanten Betreuungszentrum. Der Standort des Projekts bietet Senioren viele Vorteile: Er ist zentrumsnah, in direkter Nähe befinden sich Einkaufsmärkte, der Kurpark, die Salztherme Lüneburg und auch das Theater sind fußläufig zu erreichen.
Für die Planung des Projektes wurde eigens eine Arbeitsgruppe gegründet, der die Pflegedienstleitung und eine gerontopsychologische Fachkraft angehören, die sich mit den Bedürfnissen unterschiedlicher Seniorengruppen auskennen. Diese arbeiten mit dem Architekten, einem Vorstandsmitglied sowie einem wirtschaftlichen Berater zusammen.