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Blick auf das Areal der Post an der Sülztorstraße. Hinter dem Post-Gebäude sollen neue Märkte entstehen. Über deren erforderliche und sinnvolle Größe gibt es unterschiedliche Meinungen. Foto: t&w
Blick auf das Areal der Post an der Sülztorstraße. Hinter dem Post-Gebäude sollen neue Märkte entstehen. Über deren erforderliche und sinnvolle Größe gibt es unterschiedliche Meinungen. Foto: t&w

Alles eine Nummer zu groß?

as Lüneburg. Hinter dem Postgebäude an der Sülztorstraße möchten Investoren Neubauten für einen Frischemarkt sowie einen Discounter errichten. Das Projekt war im November im Bauausschuss des Rates der Stadt Lüneburg vorgestellt worden und aufgrund der Größe dort bei einigen Politikern aufgestoßen. Nun machen die Grünen das Bauvorhaben zum Thema bei einer nicht-öffentlichen Fraktionssitzung am Montag, 27. Januar.

Grünen-Chef Andreas Meihsies erklärt: ,,Es geht uns bei dem Vorhaben insbesondere um die Größe und Anordnung des Gebäudekomplexes sowie um die Größe der Verkaufsflächen.“ Eingeladen zur Sitzung sind der Investor, die Betreiberin des Lebenmittelmarktes an der Saline, die in den Markt auf den Postgelände gehen möchte, und Vertreter des Gruppenpartners SPD.

Der Vorentwurf des Bebauungsplanes ,,Ehemaliges Postgelände“ liegt derzeit aus. Inzwischen habe es viele kritische Rückmeldungen zu dem Projekt von Bürgern gegeben, sagt Meihsies. ,,Wir sind uns bewusst, dass wir eine Abwägung treffen müssen zwischen den Interessen des Investors und der Stadtentwicklung.“ Die städtebauliche Situation zu verbessern, indem der Komplex anders angeordnet oder verkleinert wird, sieht Susanne Puschmann als Grünen-Sprecherin für Stadtentwicklung durchaus als Chance an. Nach gegenwärtigem Stand sollen ein Frischemarkt mit maximal 3350 Quadratmetern Verkaufsfläche und ein Discounter mit 1200 Quadratmetern entstehen.

Der Komplex sei ein flächendeckender Neubau und grenzt an die Wohnbebauung, hatte die Bauverwaltung im Ausschuss dargelegt. Einziehen soll in den Neubau der Edeka-Markt, der derzeit noch seinen Standort neben dem Salzmuseum hat. Knackpunkt ist allerdings, dass die Eigentümer des Gebäudes dieses an die Edeka vergeben haben. Der Erbbaurechtsvertrag läuft noch bis zum Jahr 2034, eingeschlossen vier Verlängerungsoptionen von je fünf Jahren. Es besteht damit die Möglichkeit, dass die Eigentümer dort wieder einen Frischemarkt einziehen lassen könnten. Darin sieht ein Gutachten, das die Stadt zum geplanten Fachmarktzentrum an der Sülztorstraße in Auftrag gegeben hat, ein „Verträglichkeitsproblem“ mit dem auf dem Postgelände geplanten Frischemarkt sehen. Sprich: Zwei dieser Märkte in dem Bereich gehen aus Gutachtersicht nicht.

3 Kommentare

  1. Erst mal die hässlichen Container vom Salzmuseum entfernen !

  2. Das sehe ich auch so, die Container müssen weg! Sieht furchtbar aus, auch in Verbindung mit Salzmuseum!