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Zoe Anett steht stolz vor dem Spiegel, hat sich für ihr Ranzen-Modell entschieden. Während für sie das tolle Aussehen des Ranzens zählt, ist für Mutter Sarah Krause wichtig, dass der Ranzen dem Kinderrücken ergonomisch gerecht wird. Foto: be
Zoe Anett steht stolz vor dem Spiegel, hat sich für ihr Ranzen-Modell entschieden. Während für sie das tolle Aussehen des Ranzens zählt, ist für Mutter Sarah Krause wichtig, dass der Ranzen dem Kinderrücken ergonomisch gerecht wird. Foto: be

So geht’s gesund zur Schule

rast Lüneburg. „Der gefällt mir.“ Zoe Anett hat sich entschieden: Der schwarze Ranzen mit einigen grünen Farbelementen soll es sei. „Der sieht toll aus.“ Für Mutter Sarah Krause ist das Aussehen zweitrangig: „Auch der Preis ist egal, Hauptsache ist, dass er passt.“ 189 Euro kostet das schicke Stück, das neu auf dem Markt ist. Es ist mit drei Schichten gefertigt, also robust, hat höhenverstellbare Brustgurte und im Innern zwei Halterungen für das Federtäschchen. Sarah Krause kam am Sonnabend mit der sechsjährigen Zoe Anett extra aus Bienenbüttel zur Ranzen-Party bei Dannacker & Laudien im Industriegebiet Hafen.

Drangvolle Enge herrschte den ganzen Tag über in einem der D & L-Ausstellungsräume. Die Veranstaltung wurde nicht nur über Anzeigen beworben, Sarah Krause: „Auch unsere Krankenkasse hatte uns angeschrieben und uns zusätzlich auf die Ranzen-Party aufmerksam gemacht.“ Hier hat die Bienenbüttelerin bereits gute Erfahrungen gemacht: „Auch für die ältere Schwester von Zoe Anett hatten wir hier einen Ranzen gekauft.“

Natürlich schauen die Kinder aufs Äußere, lieben lustige Dinosaurier-Motive und andere Figuren. Den Eltern allerdings ist der Gesundheitsaspekt wichtiger, weiß Händlerin Angelika Harms: „Die Ergonomie zählt, der Ranzen muss richtig auf dem Rücken sitzen, und das Gewicht muss gut getragen werden können. Viele Eltern legen auch Wert auf das orangefarbene Sicherheitszeichen.“ Ein guter Ranzen ist nicht gerade kostengünstig, bei der Party wurden Exemplare in der Preislage zwischen 189 und 199 Euro präsentiert. Im Preis inbegriffen sind beispielsweise auch Federmäppchen, Brustbeutel und Sporttasche. Viele Eltern interessierten sich für das Ergoback-Modell, das aus Pet-Flaschen hergestellt wird. Der Vorteil dieses Modells laut Angelika Harms: „Die Sporttasche kann von außen auf den Ranzen geschnallt werden, so haben die Kinder die Hände frei.“

Der Publikums-Magnet bot weit mehr als nur die Ranzen-Präsentation. So gab es zum Beispiel auch Schultüten zu kaufen, ebenso Fahrräder und Fahrradhelme. Händler zeigten Lernspielzeug und Schreibtische für Kinder. Dazu gab es Tipps zur gesunden Ernährung. Und wer sich schon für einen Ranzen entschieden hatte, ging noch lange nicht nach Hause – denn die Spielecken lockten die Kinder mit allerlei Reizvollem.