Dienstag , 27. September 2016
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Schon 2014 soll ein Teil der Theodor-Körner-Kaserne für die zivile Nutzung freigegeben werden. Foto: A/t&w
Schon 2014 soll ein Teil der Theodor-Körner-Kaserne für die zivile Nutzung freigegeben werden. Foto: A/t&w

Kasernen-Fläche früher frei

lz Lüneburg/Berlin. Auf die Flächen in der Theodor-Körner-Kaserne (TKK) hat die Stadt Lüneburg schon lange ein Auge geworfen: Die Bundeswehr reduziert ihre Truppenstärke davon könnte jetzt die Hansestadt profitieren: ,,Der Bund ist bereit, schon in der zweiten Hälfte dieses Jahres die östlichen Flächen der Theodor-Körner-Kaserne aus der militärischen Nutzung zu nehmen“, berichtete gestern der Lüneburger CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols nach einem Gespräch im Bundesverteidigungsministerium. Pols weiter: ,,Somit stehen diese Flächen für die Hansestadt Lüneburg ab diesem Zeitpunkt für die zivile Nutzung zur Verfügung.“ Nun sei die Stadt gefordert, in Kaufverhandlungen mit dem Bund einzutreten.

,,Wir als Hansestadt kommen somit doch früher an benötigte Gewerbeflächen im Osten Lüneburgs“, freut sich der CDU-Abgeordnete: ,,Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort Lüneburg und bieten möglicherweise auch dem heimischen Sport neue Perspektiven.“ Wie berichtet, muss etwa der LSK sein Gelände in Wilschenbruch verlassen und ist noch auf der Suche nach einer dauerhaften Spielstätte.

Allerdings steht die von der Stadt angestrebte Nutzung der vorhandenen Sportplätze in der TKK zurzeit noch in der Diskussion. Pols: „Auf dem Gelände befindet sich eine Hindernisbahn, die die Soldaten zu Übungszwecken nutzen. Hier besteht also noch Klärungsbedarf.“

Nach Auflösung des Logistikbataillons (geplant für 2016) werden aber noch weitere Flächen im nördlichen Teil der Kaserne frei. ,,Über die Nutzung dieser Flächen, die zurzeit die Bundespolizei nutzt, ist gesondert mit dem Bundesinnenministerium zu verhandeln“, mahnt Eckhard Pols an.