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Voller Vorfreude sind Kerstina Peck von MaDonna, Pastor Ingo Reimann, Michael Elsner, Kita-Leiterin Angelika Grothe (hinten, v.l.) mit den Kita-Kindern Magdalena, Asmin, Berfin und Bilal. Foto: t&w
Voller Vorfreude sind Kerstina Peck von MaDonna, Pastor Ingo Reimann, Michael Elsner, Kita-Leiterin Angelika Grothe (hinten, v.l.) mit den Kita-Kindern Magdalena, Asmin, Berfin und Bilal. Foto: t&w

Spielen am Familienzentrum

ahe Lüneburg. Die Bauarbeiter haben sich ins Zeug gelegt, der milde Winter trägt sein Übriges dazu bei: Das neue Familienzentrum Plus wächst kräftig, inzwischen ist die Bananenform, mit der sich das Gebäude an die Straße Am Weißen Turm anschmiegt, deutlich zu erkennen. Und mit dem Gebäude wächst auch die Vorfreude der künftigen Nutzer. Versüßt wird sie nun durch 5000 Euro. Zusammengekommen ist das Geld, das für Außenspielgeräte verwendet werden soll, bei der Wichern-Aktion.

Mit einem Anruf oder einer SMS konnten Lüneburger in der Weihnachtszeit wieder den riesigen Adventskranz auf dem Wasserturm zum Leuchten bringen. Damit sorgten sie nicht nur für Licht, sondern auch gleichzeitig für Geld, das nun zusammen mit Direktspenden sowie Erlösen aus einer Bildversteigerung, dem Keksverkauf und aus Kollekten dem Familienzentrum zugute kommt. Einziehen werden in das Haus die Kita der Kirchengemeinde St. Michaelis, die dann auf 46 Kita- und 30 Krippenplätze wächst, und die Einrichtung MaDonna, die in acht Appartements und einer Vierer-Wohngemeinschaft Unterkunft und eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung für junge Mütter bietet. Ein gemeinsames Zentrum mit Eingangsbereich ist zugleich Symbol des Miteinanders und der Begegnung, das sich außen mit gemeinsamen Spielgeräten für Kita-Kinder und den Nachwuchs der Mütter fortsetzen soll. „Wir haben die Nachbarschaft ja schon in die Planungen mit einbezogen und wollen ein Zentrum für den Stadtteil sein“, sagt Gabriel Siller, Geschäftsführer des Diakonieverbandes, zu dem MaDonna gehört. Er ist auch stolz darauf: „Anders als andere Bauprojekte liegen wir finanziell voll im Rahmen der eingeplanten 3,5 Millionen Euro.“ Am 4. April soll Richtfest gefeiert werden, als Einzugstermin ist Mitte Oktober anvisiert.

Auch personell gibt es keinen Grund zur Klage, das Team der dann größeren Kita steht: „Wir haben für alle Stellen schon Personal gefunden“, sagt Michael Elsner, Geschäftsführer diakonischer Einrichtungen, Mitglied im Kirchenvorstand von St. Michaelis und Leiter des Wichern-Projektes. Flexibel sind Kita-Leiterin Angelika Grothe und ihre Crew, was die Betreuungszeiten angeht: ,,Da richten wir uns ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern“, kündigt sie an.

Geld vom Kreis

Unterstützt wird der Bau des Familienzentrums auch vom Landkreis Lüneburg. Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistags empfohlen, das Projekt mit maximal 50000 Euro zu fördern. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag bei seiner Sitzung am Montag, 17. März.

One comment

  1. “Anders als andere Bauprojekte liegen wir finanziell voll im Rahmen der eingeplanten 3,5 Millionen Euro.”

    Ein bemerkenswerter Satz. Ach wär das schön wenn die Herren Spoun und Holm-Keller das von ihrem Bauvorhaben auch behaupten könnten. Auf jeden Fall ist es aber wohl möglich Herstellungskosten realistisch zu veranschlagen und dann einzuhalten. Warum nur ist das bei den hoch gebildeten Bauherren der Uni nicht möglich?