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Milder Winter hilft Arbeitsmarkt: Foto A/be
Milder Winter hilft Arbeitsmarkt: Foto A/be

Milder Winter hilft Arbeitsmarkt + + + Mit Arbeitsmarktbericht

rast Lüneburg. Während die Zahl der Arbeitslosen im kompletten Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen stieg, die Quote von 6,6 Prozent verglichen mit Januar aber konstant blieb, sank die Zahl der Betroffenen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg sogar leicht  um 18 auf 6359 Arbeitslose. Damit betrug die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen im Februar 6,9 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich noch auf 7,0 Prozent. ,,Der Anstieg der Arbeitslosenzahl zum Jahresbeginn ist eine typische Entwicklung, die auf saisonalen Gründen basiert“, sagt Bernd Passier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur: ,,In Lüneburg blieb er auch dank milder Temperaturen in diesem Jahr aber aus.“

Besonders erfreulich sei laut Passier, ,,dass weniger Zugänge in Arbeitslosigkeit verzeichnet wurden als vor einem Jahr und gleichzeitig die Zahl der gemeldeten freien Stellen gegenüber Januar 2014 stieg“. Insgesamt meldeten sich im Februar 1375 Frauen und Männer neu oder erneut erwerbslos, 128 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1389 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 47 weniger gegenüber Februar 2013. Seit Jahresbeginn gab es gegenüber dem Vorjahr unverändert insgesamt 3135 Arbeitslosmeldungen. Demgegenüber stehen 2576 Abmeldungen von Arbeitslosen, 23 mehr als noch vor einem Jahr.

Der Bestand an freien Stellen ist im Februar um 105 auf 1361 gestiegen  ein deutliches Plus von 258 Stellen gegenüber dem Vorjahresmonat. Arbeitgeber meldeten 372 neue Stellen, 24 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen bei der Agentur 708 Meldungen über freie Stellen ein, das entspricht einem Plus von 133 gegenüber 2013.

Bernd Passier blickt zuversichtlich in die Zukunft: ,,Die anstehende wärmere Jahreszeit lässt üblicherweise die Arbeitslosenzahlen schmelzen. Als erste Vorzeichen konnten wir bereits in diesem Monat eine verstärkte Arbeitskräftenachfrage verzeichnen. Dazu forcieren wir im Schulterschluss mit den Jobcentern die Aus- und Weiterbildung, damit Arbeitslose nachhaltig an der Fachkräftenachfrage partizipieren können.“

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur auch Angaben zur Unterbeschäftigung. Zu dieser Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wie beruflicher Weiterbildung oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert werden. Die Unterbeschäftigung lag im Februar in Hansestadt und Landkreis Lüneburg bei 8227 Personen, 151 mehr gegenüber Januar, allerdings waren es 32 Betroffene weniger als im Vorjahresmonat.

Arbeitsmarktreport Februar 2014