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Sie freuen sich auf viele interessierte Gäste, wenn am 27. April Mode im neuen Museum präsentiert wird: (von vorne) Dr. Heike Düselder, Ines Kruse, Jan-Erik Mullikas, Martin Zießnitz, Karl-Henning Hohmann und Heiko Meyer. Foto: t&w
Sie freuen sich auf viele interessierte Gäste, wenn am 27. April Mode im neuen Museum präsentiert wird: (von vorne) Dr. Heike Düselder, Ines Kruse, Jan-Erik Mullikas, Martin Zießnitz, Karl-Henning Hohmann und Heiko Meyer. Foto: t&w

Wenn Mode auf Kultur trifft

as Lüneburg. Berlin und Düsseldorf als deutsche Modemetropolen bekommen am 27. April mit Lüneburg starke Konkurrenz, davon ist der Chef des Lüneburger City Management (LCM), Heiko Meyer, überzeugt. Denn dann findet eine spektakuläre Modenschau in den imposanten, dann gerade fertiggestellten Räumen des neuen Lüneburger Museums statt. ,,Lüneburg goes Fashion Mode trifft Kultur“ lautet der Titel der Veranstaltung, die die LCM gestern gemeinsam mit der Museumsdirektorin Dr. Heike Düselder vorstellte.

In knapp zwei Monaten wird das Museum übergeben, ,,danach müssen die Ausstellungen noch aufgebaut werden“, erläuterte Dr. Düselder. Vorher trifft am 27. April Mode auf Kultur. Ein hervorragender Zeitpunkt, um Interessierten erste Einblicke in das Haus zu geben, ist sich die Museumsdirektorin mit dem LCM-Chef einig. Für Meyer ist der spektakuläre Bau eine grandiose Kulisse, um bei einer Modenschau ,,repräsentative Einblicke“ in die Lüneburger Modewelt und ihre aktuellen Angebote zu geben. Dass sich die LCM diesem Projekt verschrieben hat, liegt auch daran, ,,dass 85 Prozent unserer LCM-Mitglieder aus dem Modebereich kommen.“ 25 große und kleine Anbieter bekommen die Möglichkeit, sich mit jeweils sechs Outfits zu präsentieren. Das Interesse sei bei Lüneburger Firmen groß, freut sich LCM-Mitglied Ines Kruse, die zum Organisations-Team gehört. ,,Ein Zeichen, dass wir Händler an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, Lüneburg als Modestadt zu präsentieren.“

80 Meter lang wird der Laufsteg sein, der sich durch drei Räume des Museums zieht. 24 Profi-Models, dazu Schauspieler vom Lüneburger Theater und Kinder stellen Outfits aus den aktuellen Frühjahrs- und Sommerkollektionen vor. Dazu kommen historische Gewänder, die einen Eindruck von der Mode im Wandel der Zeit vermitteln und ein Stück Kulturgut sind. Für die perfekte Inszenierung der Show konnte die LCM, die das Event organisiert und in Zusammenarbeit mit der Marketing GmbH umsetzt, Jan-Erik Mullikas gewinnen. Der Grandseigneur der Modeindustrie, der sich als Produzent und Einzelhändler zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem jungen Wolfgang Joop einen Namen gemacht hat, bringt große Erfahrungen bei der Umsetzung von Modenschauen mit. Er freue sich auf die ,,Riesenaufgabe“ in Lüneburg und danke den Auftraggebern fürs Vertrauen, sagte er gestern.

Zwei jeweils einstündige Durchgänge soll es geben, Start ist um 16 und um 19 Uhr, Einlass jeweils eine Stunde zuvor. 800 bis 1000 Besucher werden pro Durchgang erwartet, die sich von dieser einmaligen Kombination aus Mode und Kultur begeistern lassen und erstmals auf Schnupperkurs durchs neue Museum gehen wollen. Moderieren wird das Laufsteg-Spektakel das Lüneburger Multitalent Burkhard Schmeer. Auf Videoleinwänden und durch Wandprojektionen werden die an der Show teilnehmenden Firmen in Szene gesetzt.

Begleitend zur Veranstaltung gibt es einen Katalog, der ,,alle beteiligten Firmen und ihre Kompetenzen präsentiert“, kündigt Karl-Henning Hohmann an, der zum Organisationsteam gehört. Der ,,Modeführer für Lüneburg“ entsteht in einer Auflage von 5000 Exemplaren. Für Besucher der Veranstaltung ist er im Eintrittspreis inbegriffen, danach ist er in der Tourist-Info sowie in Hotels zu erhalten.

Mitte März startet der Kartenvorverkauf für ,,Lüneburg goes Fashion“, die Werbung geht weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Im Eintrittsgeld ist neben dem Katalog ein Begrüßungsgetränk enthalten, Einzelpersonen zahlen 14, Paare 26 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Tickets sind in der LZ-Veranstaltungskasse und bei der Tourist-Info erhältlich.