Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Brot und Kuchen schaden den Teichen
Ganze Brote und sogar Kuchen haben Passanten am Schierteich zurückgelassen  damit tun sie den dortigen Enten keinen Gefallen. Foto: be
Ganze Brote und sogar Kuchen haben Passanten am Schierteich zurückgelassen  damit tun sie den dortigen Enten keinen Gefallen. Foto: be

Brot und Kuchen schaden den Teichen

ahe Lüneburg. Siegrun Grzyl-Behrend geht gern und regelmäßig an den Schierteichen in Kaltenmoor spazieren. Jetzt hat sie beobachtet, dass Unbekannte dort ganze Fladenbrote ins Wasser geworfen haben. „Die Enten sind total übersättigt“, erzählt sie. Auch Kuchenreste liegen am Teichufer.

Die Stadt kann die Sorge der Lüneburgerin teilen, sie weist darauf hin, dass bei stehenden Gewässern generell keine Enten gefüttert werden sollten. Pressesprecher Daniel Steinmeier sagt: „Die Enten finden in der Natur genügend Nahrung. Werden sie zusätzlich mit Brot und Essensresten gefüttert, scheiden sie vermehrt Kot aus, was zur Algenbildung beiträgt und dafür sorgen kann, dass Teiche umkippen, Fische und Kleintiere sterben.“ Auch er und seine Kollegen der Stadtverwaltung beobachten immer wieder, dass wohlmeinende Bürger meist viel mehr Brot ins Wasser schmeißen, als die Vögel überhaupt fressen können. „Das verbraucht zusätzlich Sauerstoff und trägt dazu bei, dass die Teiche verschlammen. Auch dort, wo keine Verbotsschilder stehen, sollte man also besser auf das Entenfüttern verzichten. Damit tut man den Tieren den größeren Gefallen.“