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Lüneburg im Fokus: Die Lüner Straße

„Was ist an dieser Straße denn so besonders?“, war immer wieder zu hören. „Nichts“, lautete die Antwort. Die Lüner Straße ist eine Straße wie jede andere, eine Nebenstraße, mitten in Lüneburg. Erst wenn man genau hinschaut, hinter die Schaufenster und Fassaden entdeckt man sie, die Geschichten der Straße. Wir laden Sie ein, ein paar dieser Geschichten zu entdecken. Klicken Sie sich einfach über die unten stehende Grafik durch die Lüner Straße. Alternativ können Sie mithilfe der Übersichtstabelle zu den verschiedenen Artikeln und Videos gelangen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Entdeckungstour durch eine ganz normale Straße.


  • St. Nicolai
  • Die Schlaraffia
  • Die Lüner Straße und ihre Menschen
  • Die Hutmacherin
  • Das Pons
  • Die Kinderstube einer Berühmtheit

Die versteckten Ecken von St. Nicolai

Lünerst oben


Ein Männerbund der besonderen Art

 
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Die Lüner Straße damals und heute

 
Lüneburg, Lüner Straße um 1905 Pons Repro: Sammlung von Hans-Joachim Boldt



Mehr Mut zum Hut

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Wenn die Kneipe zum Zuhause wird

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Welche berühmte Person hat ihre Wurzeln in der Lüner Straße?

Fragezeichen

Die versteckten Ecken von St. Nicolai

Jeder Lüneburger kennt sie: die St.-Nicolai-Kirche. Aber kaum jemand weiß so viel über die alte Dame, wie Küster Maik Ondra. Zahlreiche Besuchergruppen führt der 38-Jährige Jahr für Jahr durch das Kirchenschiff und in den Glockenturm. Doch es gibt in St. Nicolai auch Orte, die für Touristen unzugänglich sind. Für LZonline hat Maik Ondra die versteckten Türen der Kirche geöffnet.

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Die Lüneburger Oberschlaraffen begrüßen Ritter Dä-Kann-jet, der aus Mönchengladbach angereist ist.
Die Lüneburger Oberschlaraffen begrüßen Ritter Dä-Kann-jet, der aus Mönchengladbach angereist ist.

Ein Männerbund der besonderen Art

Von Anke Jaeger

Die Plastikrollen des schwarzen Trolleys scheppern über die Gehwegplatten. Gerade hat der kleine Mann mit den grauen Haaren den Koffer aus seinem großen Auto gehievt, das am Straßenrand parkt. Nun zieht er den klapprigen Koffer die Lüner Straße herunter. Weit ist sein Weg nicht, schon verschwindet er hinter der nächsten Ecke in einem dunklen Hinterhof. Dann ahne ich, dass ich ihn an diesem Abend nicht das letzte Mal gesehen habe.

Die Kollegen hatten mich gewarnt: Sie seien irgendwie skurril, diese Schlaraffen, sagte man mir. Jeden Dienstag in den Wintermonaten treffen sich die Männer, die eigentlich als Kaufmänner, Anwälte, Pastoren und ähnliches arbeiten, um in gemeinsamer Runde den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen. Dann tauschen sie Anzug und Krawatte gegen einen Ritterumhang und fordern einander zu verbalen Duellen heraus. „Lulu“ (Kurzform für lustig lustig) wird hier zum Grußwort, statt „Prost“ ruft man(n) „Ehe!“.

Ritter Spinn Acker hält Ausschau nach dem nächsten Gast, den es zu Begrüßen gilt.
Ritter Spinn Acker hält Ausschau nach dem nächsten Gast, den es zu Begrüßen gilt.

Ich sitze an Tisch drei im zweiten Obergeschoss des Hauses Lüner Straße 4. Anspannung liegt in der Luft – verwegen schielt ein Schlaraffe nach dem anderen herüber, manche lächeln nervös. Eine Frau ist ein seltener Gast auf der Schlaraffischen Burg und eigentlich nur zu ausgewählten Anlässen eingeladen. Heute wird eine Ausnahme gemacht. 20 Uhr: Der Gong läutet – das Spiel beginnt. Wie ein Donnerschlag dröhnt das schlaraffische Abendlied aus den rund 30 Männerkehlen. Die ganz normalen Männern sind plötzlich zu Pilgern, Junkern und Rittern mit klangvollen Namen geworden. Sie sitzen an langen Holztafeln, von den Wänden hinter ihnen funkeln auf Celluloid gebannt die Augen und Orden all derer, die sich schon begeistern ließen vom Schlaraffischen Reych „Auf der Heide“. Knapp 40 Männer sind es, die hier regelmäßig gemeinsam singen, sarkastische Reden und Gegenreden schwingen, mit Worten und Ritualen spielen. Zu ihnen gehört auch Ritter Spinn Acker, der im wahren Leben Klaus Masch heißt und im Agrarhandel arbeitet. „Ab dem Gong spielen wir ein Spiel, man schaltet total ab, vom Profanen“, sagt Masch. Ein Freund habe ihn damals für die Schlaraffia begeistert, sagt er und deutet auf Ritter Berg-Fechs. Der ist heute aus Oldenburg zu Besuch gekommen und in Lüneburg ein gern gesehener Gast. Über 20 Jahre sei er nun schon Schlaraffe und habe immer noch nicht ganz verstanden, was hier passiere.

Durch das Spalier der Schwerter müssen alle Ritter, die aus anderen Schlaraffen-Reychen zu Besuch gekommen sind. Auch Ritter Berg-Fechs tritt den Gang an.
Durch das Spalier der Schwerter müssen alle Ritter, die aus anderen Schlaraffen-Reychen zu Besuch gekommen sind. Auch Ritter Berg-Fechs tritt den Gang an.

Es waren Musiker, Künstler und Literaten, die den Männerbund der Schlaraffia 1859 in Prag gründeten. Sie konnten wenig anfangen mit dem aufgeblasenen Gehabe der Obrigkeiten und begannen deren Sprache und Jagd nach Orden und Anerkennung zu persiflieren. So gibt es in der Schlaraffia noch heute kleine Anstecker, Süßigkeiten oder Aufnäher als Anerkennung für etwaige Darbietungen, musikalischer oder gesprochener Art. „Die Pflege der Kunst und des Humors“ hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben, tabu waren seit je her diskriminierte Vorträge und jene über Politik oder Religion. Und daran halten sich mehr als 150 Jahre später über 10.000 Schlaraffen auf allen Kontinenten.

Ich bin kleiner geworden auf meinem Platz. Offiziell soll mich ein imaginärer Tarnumhang unsichtbar machen, tatsächlich war ich nie deutlicher zu sehen. Schon schiebt einer der Ritter ein Zettelchen zu mir herüber. „Lieber Freund ich rate Dir, zu einem Eyntritt an Tisch 4“ steht in altdeutschen Lettern darauf. „Die wollen, dass Sie an deren Tisch wechseln“, flüstert Ritter Spinn Acker, „aber Sie bleiben mal schön hier“. Ich muss schmunzeln. Der erste Teil der wöchentlichen Sippung, wie die Ritter ihre Treffen nennen, ist vorbei. Die Gäste wurden willkommen geheißen, Grüße ausgetauscht, Ehrungen vergeben. Nach einer Stärkung beginnt Teil zwei, der amüsantere Part, wie mir Ritter Berg-Fechs versichert.

Zum Foto hat Stefan Brumder die Pilgermütze schon abgenommen. Er ist das erste Mal bei einer schlaraffischen Sippung dabei.
Zum Foto hat Stefan Brumder die Pilgermütze schon abgenommen. Er ist das erste Mal bei einer schlaraffischen Sippung dabei.

Eine Pause kann Stefan Brumder gut gebrauchen. Dem 55-Jährigen lappt die weiße Pilgermütze ins Gesicht, für ihn ist es die erste schlaraffische Sippung. „Spiele mag ich eigentlich nicht so“, sagt er und hat sich dennoch von einem Bekannten überzeugen lassen, bei der 1.358 Sippung in Lüneburg dabei zu sein. „Zunächst war ich etwas skeptisch aber jetzt finde ich es ganz nett“, sagt der Lüneburger. Er wolle wiederkommen verspricht er, und wer weiß, vielleicht steht eine Karriere als ehrenhafter Ritter kurz bevor.

Die, die schon seit Jahren dabei sind, lockern ihre Zungen und stimmen ihre Instrumente. Jetzt ist die Zeit des Fechsens gekommen: Aus dem HSV wird – selbstverständlich – der Hallesche Schlachtverein, aus dem dann ein Sportverein hervor ging. Sie diskutieren, ob die herkömmlich als „Auto“ bekannte Maschine, als Bezinross oder vielmehr als Stinkross zu bezeichnen ist und ziehen über das Altern und Ergrauen her. Ritter Dä-Kann-jet ist ein Meister im Redenschwingen. Das verraten die hunderten Goldanhänger und Abzeichen, die seine Rüstung zieren. Beruflich sei er viel in der Welt unterwegs gewesen. Da lohnte sich manch ein Umweg über Thailand oder Japan um auch dort an den schlaraffischen Spielen teilzunehmen. „Lieber mit Freunden sippen, als mit Fremden saufen“, sagt Ritter Dä-Kann-jet, „egal neben wem man sitzt, man ist überall zu Hause“.

Drei Stunden sind vergangen. Ich mache die letzten Fotos des Abend, notiere mir noch zwei Zeilen. Während die Schlaraffen singen „Bis zum letzten Atemzug, lasst uns Schlaraffen bleiben“, stapeln sich in meinem Kopf die Eindrücke. Es sind Bilder von Freundschaft, Gemeinschaft, Heiterkeit und ein bisschen Wahnsinn, die mich in den kommenden Tagen nicht mehr loslassen werden. Dann ist das ritterliche Spiel zu Ende. Einer nach dem anderen greift in die Reihe der geparkten Rollkoffer um darin den Ritterumhang fein säuberlich zu verstauen. Minuten später sind es ganz normale Männer, die ihre Trolleys die Lüner Straße hinunter ziehen.

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Die Lüner Straße damals und heute

Ob seid 50, 60 oder 70 Jahren – diese Lüneburger kennen die Lüner Straße bis zum letzten Pflasterstein. Thomas Brakel, Hermann Jürgen Meyer und Andreas Hess über die Lüner Straße damals und heute:

Historische Aufnahmen: Hajo Boldt
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Hutmacherin
Es ist ein fast vergessener Beruf: Als Putzmacherin macht Heike Lörcks in der Lüner Straße Hüte und Mützen. Foto: sim

Mehr Mut zum Hut

Manchmal klein und zart, dann wieder groß und üppig – Egal ob zum Stecken, Aufsetzen oder Überziehen, Heike Lörcks hat immer etwas auf dem Kopf. Die 30-Jährige kann sich ein Leben ohne Hüte nicht mehr vorstellen, weder privat noch beruflich. Seit mehr als zwei Jahren ist Heike Lörcks Lüneburgs einzige Hutmacherin. In ihrem Laden im Wasserviertel, der gleichzeitig auch Werkstatt und Ideenschmiede ist, fertigt sie vom kleinen Haarreif bis zum überdimensionalen Federhut alles, was auf den Köpfen der Frauen Platz hat.

Mit Hilfe des Dämpfers, wird der Stoff zunächst weich gekocht, bevor er verarbeitet werden kann. Foto: sim
Mit Hilfe des Dämpfers, wird der Stoff zunächst weich gekocht, bevor er verarbeitet werden kann. Foto: sim

Feiner Wasserdampf zieht durch den kleinen Laden in der Lüner Straße. Grün lackiert erinnert der Stoffdämpfer an eine andere Zeit, in der Mode noch nicht vom Fließband kam. Geduld ist gefragt, wenn Heike Lörcks die Filzstoffe im Wasserdampf „kocht“ um sie geschmeidig und formbar zu machen. Im Regal nebenan warten Holzköpfe in allen Größen und Formen dem werdenden Hut, seine Gestalt zu geben. Vor rund 50 Jahren gehörte der Hut noch zum allgemeinen Schick der Damenwelt. Aus Filz, Stoff, Pelz oder Stroh wurde er aufwendig geformt, genäht und verziert. Heute ist der Beruf der Hutmacherin, auch Modistin oder Putzmacherin genannt, fast ausgestorben. 40 Auszubildende gab es nach Angaben des Zentralverbands des deutschen Handwerks im Jahr 2012. Und dennoch ist Heike Lörcks sich sicher: Der Trend geht wieder hin zur Kopfbedeckung. „Man kann schon sehen, dass die Leute sich wieder erinnern, der Kopf ist auch noch da, um ihn zu schmücken“.

Egal ob aus Wolle, Filz oder Stroh - wer als Hutmacher arbeiten will, muss mit unterschiedlichen Stoffen umgehen können. Foto: sim
Egal ob aus Wolle, Filz oder Stroh – wer als Hutmacher arbeiten will, muss mit unterschiedlichen Stoffen umgehen können. Foto: sim

Sie selbst lernte das Handwerk der Hutmacherin während eines Praktikums bei einer Modistin in Xanten kennen und lieben. Lörcks: „Ich habe schon immer gerne gemalt und kreativ gearbeitet. Irgendwann habe ich mich gefragt, wie ich mit Kreativität Geld verdienen kann und bin dann bei den Stoffen gelandet.“ Doch statt an die Nähmaschine führte die Liebe zu Stoffen und Mode Lörcks zunächst in den Hörsaal: Nach einem Modedesignstudium in Hamburg, habe sie dann gemerkt, „im Grunde schlägt mein Herz für die Hutmacherei“. Eine dreijährige Ausbildung folgte, in der Hut und Mütze für Heike Lörcks nicht nur zum Arbeitsutensil sondern auch zum unverzichtbaren Accessoire wurden. „Ich fühle mich nackt, wenn ich nichts auf dem Kopf habe. Zu verschiedenen Outfits müssen verschiedene Kopfbedeckungen her, auch die Gefühlslage spielt eine Rolle, mal möchte man etwas Größeres tragen, dann sich doch wieder reduzieren“, sagt sie.

Da bekommt der Begriff "Holzkopf" eine neue Bedeutung: Zum Formen der Hüte nutzt Heike Lörcks hölzerne Köpfe. Foto: sim
Da bekommt der Begriff „Holzkopf“ eine neue Bedeutung: Zum Formen der Hüte nutzt Heike Lörcks hölzerne Köpfe. Foto: sim

Grundsätzlich seien die Deutschen aber eher zurückhaltend, wenn es um extravagante Kleidung geht. Ganz im Gegensatz zu den Spanier, Engländer und Holländer, bei denen es in Sachen Mode nicht farbenfroh und experimentell genug sein kann, sagt Heike Lörcks mit leuchtenden Augen. „Ein bisschen mehr Mut oder Freude daran, dass man die Möglichkeit hätte, sich anders, individueller zu kleiden, das wünsche ich mir manchmal.“ Denn, da ist sich Lörcks sicher, Hüte sind längst nicht nur modische Kopfbedeckungen sondern auch ein Zeichen der eigenen Individualität. Zurück zur Übersicht

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Seit 1486 wird im Pons in der Lüner Straße Bier ausgeschenkt. Foto: A

Wenn die Kneipe zum Zuhause wird

Stammgäste erzählen, warum sie ihr Bier nur im Pons trinken

Es gehört zu den Urgesteinen der Lüneburger Kneipenszene: das Pons. Schon 1486 dürften die Lüneburger in der Eckkneipe an der Lüner Straße ihr Feierabendbier getrunken haben. Das belegen die ersten urkundlichen Erwähnungen, nach denen ein „Kroger“, also ein Gastwirt mit erteiltem Krugrecht, als Hauseigentümer eingetragen war. Das Gebäude selbst ist dagegen noch deutlich älter: 1320 ist, den historischen Unterlagen zufolge, der vordere Teil des Kellers gebaut worden, 1408 folgte der hintere Abschnitt. Nicht ganz so alt, aber trotzdem schon lange ein Teil des Pons, sind manche Stammkunden. Für LZonline haben ein paar von ihnen verraten, warum es sie es sie immer wieder in die alte Kneipe gegenüber des Stintmarkts zieht.

Die Freunde von Tisch Vier

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Jeden Montag um 19.30 Uhr treffen sich Klaus, Karin, Horst, Holger, Gerd und Anke im Pons. Meistens steht dann ein Bier auf dem Tisch, zu besonderen Anlässen gibt es aber auch schon mal eine Runde Likör zu trinken. Foto: jae

Es war einer dieser Montage, an denen nichts so lief, wie es sollte. Karin und Anke erinnern sich noch genau an den Tag, an dem sie beschlossen, „wir müssen noch ein Gespräch führen“. Also trafen sich die Arbeitskolleginnen nach dem Feierabend zu einer gemeinsamen Radtour und strampelten sich den Frust des Tages vom Leib. Natürlich gehörte dazu auch der Besuch an der Imbissbude, der schon bald durch den Gang in die Kneipe ersetzt wurde. „Dann sind wir in der Rumpelkammer gelandet und haben uns dort getroffen. Und irgendwann war es eine typische Montagsabendtätigkeit“, sagt Karin. Mehr als 30 Jahre später sitzen Karin und Anke gemeinsam mit ihren Freunden an dem extra für sie reservierten Tisch im Pons. Der Tag ist derselbe geblieben, die Uhrzeit auch, nur die Freunde wurden mehr. „Erst durften die Männer nicht mitmachen“, erinnert sich Karin an die Anfangszeit des Frauenstammtischs. Doch das sollte sich bald ändern. Arbeitskollegen und deren Partner gesellten sich zu der Montagsrunde, immer um halb Acht, immer in der damaligen Kneipe „Rumpelkammer“. Erst als dort die Bauarbeiter anrückten und aus der Kneipe ein Restaurant machten, suchte sich der inzwischen neunköpfige Stammtisch einen neuen Treffpunkt: das Pons. „Man kann sich hier unterhalten, die Musik ist nicht zu laut“, erklärt Karin ihre Wahl. Und Gerd ergänzt: „Man fühlt sich hier nicht alt und auch nicht jung. Es halt diesen Kneipencharakter. Der ganze Stint hat sich ja gewandelt, aber das Pons ist immer noch so geblieben wie es war, das ist das Schöne.“

Fünfmal die Woche kommt Bastian ins Pons und bleibt schon mal drei Stunden. Foto:jae
Fünfmal die Woche kommt Bastian ins Pons und bleibt schon mal drei Stunden. Foto:jae

Der Kreuzberger mit Freiheitsdrang

Seit knapp 15 Jahren ist das Pons für Bastian ein zweites Zuhause. Fünfmal die Woche sitzt er am Tresen der alten Eckkneipe und trinkt fast immer ein Bier. „Für mich ist das Pons eine Oase in Lüneburg, wo niemand schief angeguckt wird, egal wer hier rein kommt“, sagt Bastian. Wie er einst zum Pons kam, erklärt der 49-Jährige so: „Das hatte was damit zu tun, dass ich die Schröderstraße zu konsumorientiert finde“. Zwei Jahrzehnte lang habe er in Kreuzberg gelebt, die Kneipe erinnere ihn an ein freieres Leben, in dem es nicht darum gehe, „möglichst viel zu konsumieren und gleich wieder zu gehen.“ Und so haben sich über die Jahre echte Freundschaften entwickelt. „Wenn ich mal später komme wundern sich die Leute schon“, weiß Bastian und muss lächeln.

 

Stargast oder Nörgler?

Besteller

Ob Hippie, Geschäftsmann oder Normalo – An der Theke treffen sich die unterschiedlichsten Menschen.  Nicht immer ist ein zahlender Gast auch ein guter Gast, schließlich gibt es auch beim Kneipenbesuch die ein oder andere Manier, an die man sich unbedingt halten sollte. Testen Sie mit einem Klick auf die nebenstehende Grafik, ob sie ein gern gesehener Kneipengast sind oder ob ihr nächster Weg lieber in einen Selbstbedienungsladen gehen sollte.

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Welche berühmte Person hat ihre Wurzeln in der Lüner Straße?

Die Lüner Straße war Geburtsort und Heimat einer bekannten Persönlichkeit. Um wen es sich hierbei handelt, finden Sie heraus, wenn Sie das Online-Kreuzworträstel richtig lösen können. Wer die richtige Antwort gefunden hat oder sich das Rätselraten ersparen will, gelangt mit einem Klick auf den unten stehenden Button zum Info-Text über die gesuchte Person.

 

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