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Peter Jankowski machte im August auf die Gefahr aufmerksam: An der Unterführung Sternkamp/Goseburg gehts mühelos auf die Gleise.
Peter Jankowski machte im August auf die Gefahr aufmerksam: An der Unterführung Sternkamp/Goseburg gehts mühelos auf die Gleise.

Gefahr in der Goseburg

ca Lüneburg. Auch die Mehrheitsgruppe von Rot-Grün hat das Thema inzwischen entdeckt und begehrt nun in der nächsten Ratssitzung am 27. März Auskunft, wie die Bahngleise in der Goseburg besser gesichert werden. Die LZ hatte bereits im vergangenen August über zwei Gefahrenquellen berichtet: An der Unterführung zwischen Zeltberg und Goseburg sowie an der Goseburgstraße in Höhe von Johnson Controls hat die Bahn im Rahmen von Lärmschutzmaßnahmen Fluchttreppen zu den Gleisen gebaut ohne jede Sicherung. Kürzlich musste ein ICE eine Notbremsung hinlegen, weil ein Mädchenquintett über die Schienen gelaufen war.

Die Bahn hatte zugesagt, die Punkte zu sichern. Jetzt erklärt Unternehmenssprecher Egbert Meyer-Lovis: „Wir haben bei drei Firmen nachgefragt, nicht eine hat uns ein Angebot vorgelegt. Nun suchen wir nach neuen Betrieben.“ Das habe die Bahn der Stadt auch mitgeteilt, die habe zugesagt, die Bereiche „mit Balken“ zu sichern. Aus dem Rathaus klingt es anders. Sprecherin Suzanne Moenck erklärt: „Inzwischen hat die Servicegesellschaft AGL im Auftrag der Hansestadt mobile Absperrgitter aufgebaut und mit Schildern versehen. Wie gesagt: mobil.“ Das müsse so sein, weil die Treppe ein Fluchtweg ist und daher nicht versperrt werden dürfe: „Es sollte aber hoffentlich jedem Passanten deutlich machen, dass die Treppe keine Abkürzung und auch kein Spielplatz ist.“ Wann eine endgültige Sicherung kommt, bleibt mithin unklar.