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Die Stadt sieht keinen Grund, in der Hindenburgstraße zwischen Bastion-straße und Kurzer Straße Tempo 30 einzuführen.
Die Stadt sieht keinen Grund, in der Hindenburgstraße zwischen Bastion-straße und Kurzer Straße Tempo 30 einzuführen.

Kein Grund für Tempo 30

as Lüneburg. In der Hindenburgstraße zwischen Bastion­straße und Kurzer Straße sind Autofahrer flott unterwegs, das derzeitige Tempo 50 wird häufig ausgefahren. Und nicht nur das wollen Bürger beobachtet haben. Zu gefährlichen Situationen für querende Fußgänger in der Kurve zum Springintgut könne es außerdem kommen, wenn Autofahrer nicht blinken und somit den Eindruck vermitteln, sie würden geradeaus fahren. Mit ihrem Anliegen, dass dort etwas geschehen müsse, wandten sich Bürger an die Fraktion der Piraten. Die plädiert dafür, die Hindenburgstraße zwischen Bastionstraße und Kurze Straße auf Tempo 30 zu begrenzen. Die Stadt hält dagegen: Die Voraussetzungen für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sind hier nicht gegeben.

Um einen Antrag der Piraten geht es im Verkehrsausschuss am Montag, 31. März, 16 Uhr, im Huldigungssaal. Die Verwaltung sagt: Die Einbahnstraße Hindenburgstraße/Springintgut gehört zum Stadtring, über den die Hauptverkehre ,,außerhalb von innerstädtischen Verkehrsberuhigungen“ geführt werden. Tempo 30 widerspreche dem Konzept. Zudem dürfte laut Straßenverkehrsordnung nur ein Tempolimit eingerichtet werden, ,,wenn aufgrund besonderer örtlicher Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht“. Ein Unfallgeschehen liege hier aber laut Polizei nicht vor. Die Stadt schlägt zusätzliche Messungen vor.