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Ein Foto aus früheren Tagen: 2012 gab es noch zwei Briefmarkenautomaten in der Innenstadt. Nachdem der Automat am Sande entfernt wurde, hat die Post nun auch die Maschine in der Großen Bäckerstraße abgebaut. Foto: A
Ein Foto aus früheren Tagen: 2012 gab es noch zwei Briefmarkenautomaten in der Innenstadt. Nachdem der Automat am Sande entfernt wurde, hat die Post nun auch die Maschine in der Großen Bäckerstraße abgebaut. Foto: A

Post baut Briefmarkenautomaten ab

sp/lz Lüneburg. Briefmarken werden Mangelware in der Lüneburger Innenstadt. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung mitteilt, hat die Deutsche Post das Ende von zwei Lüneburger Briefmarkenautomaten beschlossen. Ein entsprechendes Schreiben habe Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge nun erreicht. Der Briefmarkenautomat in der Großen Bäckerstraße wurde bereits abgebaut, ein zweiter Automat an der Thorner Straße auf dem Kreideberg soll folgen.

Mädge zeigte sich über diese Entscheidung verärgert: „Der Automat in der Fußgängerzone ist sogar schon abgebaut worden, ohne dass wir darüber informiert worden sind.“ In den vergangenen Monaten und Jahren gab es immer wieder Probleme mit den Automaten, mehrfach hat die Stadt bei der Post nachgesetzt. Nach einigen Reparaturversuchen baut die Post die Automaten nun ganz ab. „Diesen Schritt finde ich absolut unverständlich. Die Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger bei uns und auch in den Medien zeigen doch, dass der Automat in der Bäckerstraße gut genutzt wird“, so Mädge. Der Oberbürgermeister hat bei der Post um ein klärendes Gespräch gebeten. „Die Post verpasst eine gute Gelegenheit. Bei der Sanierung der Bäckerstraße hätte auch der Automat mit erneuert werden können“, sagt Ulrich Mädge.

4 Kommentare

  1. So ist es nun einmal, privatisiert Staatsunternehmen, macht sie zu weltweit operierenden Aktiengesellschaften und schon geht es nur noch um Gewinnmaximierung und Dividenden für den Aktionär. Auf der Strecke bleibt der Otto-Normalverbraucher. Mit den Briefkästen war es nicht anders.

    • Nicht zu vergessen, dass die Post vom Staat auch noch subventionier/priviligiert wird. Brief und Paketdienst sind von der Umsatzsteuer befreit.
      In einem Punkt hat die Privatisierung aber für die Kunden auch Vorteile gebracht. Die Schließung vieler Postfilialen und Verlagerung auf private Postagenturen ist ein Segen für die Kunden. Die Mitarbeiter der Postagenturen in einem Supermarkt oder Schreibwarengeschäft sind i.d.R. weitaus freundlicher und hilfsbereiter, sie wirken sehr kompetent und haben meist erheblich bessere Öffnungszeiten. Somit trauer ich den geschlossenen „Postämtern“ und ihren Beamten überhaupt nicht nach.

  2. P.S.: In diesem Zusammenhang ein großes Lob für die Postagentur auf dem Kreideberg. Ihr macht euren Job dort wirklich erstklassig!

  3. ich als Lüneburg Bummlerin muss mir denn auch überlegen wo ich in zukunft meine Briefmarken kaufe.