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Sie freuen sich über die neue Küche: (v.l.) Hella Siedenburg, Bürgerstiftung, Martin Aude, VGH-Regionaldirektor, Ulrich Mädge, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der VGH-Stiftung, Elke Frost, Bürgerstiftung, Gemeindereferentin Martina Forster, Dechant Carsten Menges und Carola Mädge vom Kirchenvorstand. Foto: be
Sie freuen sich über die neue Küche: (v.l.) Hella Siedenburg, Bürgerstiftung, Martin Aude, VGH-Regionaldirektor, Ulrich Mädge, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der VGH-Stiftung, Elke Frost, Bürgerstiftung, Gemeindereferentin Martina Forster, Dechant Carsten Menges und Carola Mädge vom Kirchenvorstand. Foto: be

Küchenparty in St. Marien

as Lüneburg. Eine Küche einzuweihen, mag ungewöhnlich sein. Aber in der katholischen Kirchengemeinde St. Marien ist sie nicht nur ein Funktions-, sondern auch ein Kommunikationsort. Es ist ein Raum, der Menschen nach dem Gottesdienst zusammenbringt und Gäste vieler Gesellschaftsgruppen versorgt. Für die Erneuerung der Gemeindehausküche dankte gestern Dechant Carsten Menges allen Sponsoren und Unterstützern bei einer fröhlichen Küchenparty. „Unser besonderer Dank geht an die VGH-Stiftung, die den Umbau mit 10000 Euro gefördert hat, sowie an die Bürgerstiftung, die für die Ausstattung gesorgt hat“, sagte Menges.

Vor 30 Jahren sei das Gemeindehaus nur mit einer Teeküche ausgestattet worden, erinnerte der Dechant. Doch im Laufe der Jahre habe die Küche eine immer größere Rolle gespielt, wenn es nach dem Gottesdienst um das Begegnen und gemeinsames Essen ging. „Auch treffen sich hier inzwischen viele Gruppen aller Generationen.“ So bietet die Gemeinde unter anderem ein „Frühstück wie bei Muttern“ an, das für alle Bürger offen ist und besonders Obdachlose, sozial Schwache und psychisch Kranke an die Tafel bittet. Die Angebote möchte die Gemeinde noch stärken, zum Beispiel gemeinsames Kochen für Jung und Alt anbieten. Deshalb war es an der Zeit, die Gemeindehausküche zu erneuern. Die Frage sei jedoch gewesen: Wie bekommt man das finanziert? Unzählige Spender aus der Gemeinde hätten dann die Umsetzung möglich gemacht, darunter federführend die VHG-Stiftung und die Bürgerstiftung, sagte Menges.

Martin Aude, Regionaldirektor der VGH Regionaldirektion Lüneburg, sprach von einem ,,tollen Tag für alle, die künftig die Küche nutzen wollen“. Die VGH-Stiftung habe den Umbau gerne gefördert, ,,weil St. Marien mit der Gemeinschaftsküche eine steigende Zahl an bedürftigen Menschen versorgt und einen Ort für gemeinsame Mahlzeiten bereitstellt, der auch Raum für Gespräche bietet. Die Gemeinde leistet mit ihrer Arbeit einen enormen gemeinnützigen Beitrag“. Überzeugt habe darüber hinaus das hohe ehrenamtliche Engagement, ,,das hier geleistet wird. Es zeugt von großem Gemeinsinn“. Elke Frost, Vorsitzende der Lüneburger Bürgerstiftung, sagte: ,,Wir haben gerne Mittel für die Ausstattung der Küche bereitgestellt, weil die Gemeinde mit ihrem Engagement unseren Stiftungszweck erfüllt.“ Leitidee der Bürgerstiftung ist das Anstiften zu einem solidarischen Miteinander und Handeln von Jung und Alt.

Das perfekte Geschenk für noch mehr Gemeinsamkeit in der neuen Küche hatte Gemeindereferentin Martina Forster dabei: ein Buch für generationsübergreifendes Kochen. Außerdem überreichte sie Carola Mädge, Kirchenvorstand, einen Blumenstrauß, da sie sich federführend für die Umsetzung des Projektes eingesetzt hatte.