Mittwoch , 28. September 2016
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Metalldieben auf der Spur

ca Artlenburg/Echem. Die Zahl der Metalldiebstähle steigt, jetzt hat die Polizei Räume von mehreren Verdächtigen im östlichen Landkreis durchsucht. Auch Beziehungen in den Raum Boizenburg sollen bestehen. Bei den Männer, bei denen aber bislang nichts Belastendes gefunden wurde, soll es sich um „alte Bekannte“ handeln, die bereits in der Vergangenheit zum Beispiel bei Eigentums- und Körperverletzungsdelikten aufgefallen waren. Das bestätigt Polizeisprecher Kai Richter, der sich zu Einzelheiten aus Ermitllungsgründen aber bedeckt hält. Allerdings gehen die Beamten davon aus, dass es sind nicht nur um eine Gruppe handelt, die beispielsweise am Fernsehturm in Neu Sülbeck Dachrinnen von einem Lager abgeschraubt und einen Schaden von rund 2500 Euro angerichtet hat.

Auch der Polizeibericht vom Wochenende nennt mehrere Taten, die in diese Serie passen. So wurden am Artlenburger Sperrtor des Elbe-Seitenkanals Regenrinnen gestohlen. Eine ähnlichen Vorfall gab es am Rathaus in Reppenstedt. Zudem haben Täter bereits in der vergangenen Woche auf der Großbaustelle der LVA in Echem Körbe mit Werkzeugen gestohlen, die Arbeiter mit einem Kran in die Höhe gezogen hatten, ein Schaden von mehreren Tausend Euro. In Bad Bevensen kamen rund 300 Meter Leitungskabel weg.

Reppenstedt. Erst vor ein paar Tagen haben Unbekannte eine Lichtkuppel an der Schule in Reppenstedt zerschlagen, ein Schaden von 2000 Euro. Nun gab es einen neuen Fall von Vandalismus: Am Freitagnachmittag sind Jugendliche auf dem Dach der Grundschule beobachtet worden, die zwei Lüfter beschädigt haben sollen. Die Polizei sagt: „Wir verfolgen konkrete Ansätze.“

Bleckede. Die Beamten melden eine weitere Tat auf der Abteilung „Ohne Sinn und Verstand“: Am OHE-Reparaturwerk an der Ostlandstraße hat ein Unbekannter Scheiben einer Lok eingeworfen. Sachschaden: 1000 Euro.

Lüneburg. Auf dem Kreideberg haben Täter in der Nacht zu Montag die Scheibe eines Buswartehäuschens eingeschlagen. Zudem zerstörte ein Einbrecher das Fenster eines Geschäfts an der Salzstraße. Er verschwand ohne Beute.

Lüneburg. 21 zu schnelle Autofahrer hat die Polizei am Sonnabend mit ihrem mobilen Überwachungswagen ertappt. Sieben Fahrer müssen demnächst auf ihren Führerschein verzichten. Darunter ein Motorrradfahrer, der mit 175 km/h über die Ostumgehung sauste. Erlaubt war Tempo 100.