Mittwoch , 28. September 2016
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Schneller durch das Internet surfen soll, das fordert auch die IHK.. Foto: A/t&w
Schneller durch das Internet surfen soll, das fordert auch die IHK.. Foto: A/t&w

Mit bis zu 100 Megabit ins Internet

lz Lüneburg. Die Telekom hat mit dem Ausbau für schnelleres Internet in Lüneburg begonnen. Im Ortsnetz Lüneburg, in Bardowick, Reppenstedt, Wendisch Evern, Deutsch Evern und Adendorf soll ab dem 4. Quartal die Geschwindigkeit der Datenübertragung je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download erreichen.

Ab der zweiten Hälfte 2015 wird es noch schneller, sollen Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s beim Herunterladen möglich sein, verspricht die Telekom. Beim Hochladen werde das Tempo von 10 auf 40 MBit/s steigen. Den Ausbau für insgesamt rund 61000 Haushalte hat die Stadt Lüneburg mit dem Unternehmen vereinbart, die Kosten trägt die Telekom.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge sieht eine Aufwertung nicht nur der Stadt, sondern jedes einzelnen Grundstücks: „Ein schneller Internetanschluss für die private wie auch für die berufliche Nutzung gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von Bürgern an die Politik gestellt werden.“

Günter Meier von der Telekom sagte beim ersten Spatenstich: „In Lüneburg werden rund 130 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt und 276 neue Netzverteiler aufgebaut oder ausgetauscht. Dabei werden sich die Einschränkungen für die Bürger in Grenzen halten. Wir gehen immer in überschaubaren Abschnitten voran.“

Mehr Informationen zu den neuen Anschlüssen, über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife gibt es unter der kostenlosen Nummer Tel.(0800)3303000.

5 Kommentare

  1. Volker Adler

    Und was ist mit den Haushalten im Landkreis, die noch nicht einmal „normales“ Internet haben, sondern sich mit einer Downloadrate von 6 MBit/s begnügen müssen?

  2. „Mehr Informationen zu den neuen Anschlüssen, über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife gibt es unter der kostenlosen Nummer Tel.(0800)3303000.“ In der Tat. Wenn man viel Geduld gehabt und es geschafft hat unter der genannten Nummer einen Ansprechpartner zu bekommen, erfährt man folgendes…

    Natürlich muß für die schnellere Verbindung ein neuer Tarif vereinbart werden. Im Klartext: Höhere Kosten für den Nutzer. Doch nicht nur das. Auch Endgeräte müssen ersetzt werden, weil die heutigen Router und Splitter den neuen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht gewachsen sind. Und zudem wird es die ISDN-Telefonie in einigen Jahren nicht mehr geben. Dann laufen Telefongespräche nur noch über „Voice over IP“. Das wird uns dann wohl auch neue und deutlich längere Telefonnummern bescheren. So der nette Mann bei der Telekom.

    Fazit: Wenn es in dem Artikel so dargestellt wird, als hätte die Stadt Lüneburg in Verhandlungen mit der Telekom den Bürgern einen großen Dienst erwiesen, und die Telekom großzügig auch noch die Kosten für den Ausbau übernimmt, so ist das Augenwischerei. Das ist selbstverständlich kalkuliert, denn die Kosten werden die Verbraucher durch deutlich teurere Tarife und die notgedrungene Anschaffung neuer Endgeräte bezahlen. Unter dem Strich (und das ist in der Wirtschaft ja durchaus legitim), wird es ein provitables Geschäft für den Provider sein. Das hätte man in dem Artikel fairerweise auch so berichten, und nicht als eine Lobeshymne auf Verhandlungen zwischen der Stadt Lüneburg und der Telekom vermitteln sollen. Das ist Irreführung.

  3. Kabel Deutschland hat schon ewig 100mbit, auch außerhalb vom Lüneburger Kern… habe deswegen auch von der Telekom zu Kabel gewechselt..

  4. Als ich die Hotline angerufen habe, wusste man von überhaupt gar keinem anstehenden Ausbau im Raum Lüneburg in den kommenden Monaten! Stattdessen wurde ein neuer ‚Funk‘, bzw. LTE Anschluss angeboten, der neu abzuschließen wäre und nach einer festgelegten Transferrate gedrosselt wird. Kabel Deutschland wäre klasse, aber leider wurde hier kein Kabel gelegt…

    Liebe LZ, bitte geht der Thematik mal nach und recherchiert, wieso hier offenbar nicht haltbare Erwartungen geweckt werden sollen!

    Grüße,
    -C

    • Egal bei welcher Hotline man anruft. Es immer ein bisschen Glücksspiel ob man einen wirklich kompetenten Ansprechpartner (-in) am anderen Ende der Leitung hat, oder nur eine für die häufigsten Fragen (FaQ) ausgebildete Teilzeitkraft. Und noch seltener eventuell mal jemanden, der sich richtig engagiert und eventuell sogar mit anderen Spezialisten verbindet.