Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Grünes Licht fürs Wasserviertel
Hannover hat jetzt der Erweiterung des Sanierungsgebietes Wasserviertel zugestimmt. Wo die Fördermittel von Bund, Land und Stadt hinfließen, ließ sich Sozialministerin Cornelia Rundt (2.v.r.) von (v.l.) Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Heiko Dörbaum und Heike Gundermann erläutern.
Hannover hat jetzt der Erweiterung des Sanierungsgebietes Wasserviertel zugestimmt. Wo die Fördermittel von Bund, Land und Stadt hinfließen, ließ sich Sozialministerin Cornelia Rundt (2.v.r.) von (v.l.) Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Heiko Dörbaum und Heike Gundermann erläutern.

Grünes Licht fürs Wasserviertel

us Lüneburg. Einen Besuch des Lüneburger Wasserviertels stattete jetzt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt ab. Ihr Interesse galt vor allem dem durch Brandstiftung zerstörten Lösecke-Haus, mit dessen Wiederaufbau noch in diesem Sommer begonnen werden soll. Mit mindestens zwei Millionen Euro Kosten rechnet Eigentümer Michael von Hartz, der Bau soll nach historischem Vorbild aus der Zeit vor 1860 neu erstehen. Erfreulich für den Eigentümer: Ein Teil seiner Kosten wird von der öffentlichen Hand übernommen, denn das Gebäude gehört jetzt ebenfalls zum Sanierungsgebiet Wasserviertel, für dessen Erweiterung und Aufnahme ins Städtebauförderprogramm sich die Stadt beim Land eingesetzt hatte.

„Der Erweiterung wurde zugestimmt, damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Eigentümer, deren Gebäude jetzt ebenfalls zum Sanierungsgebiet Wasserviertel gehören, Fördermittel beantragen können“, sagte Ministerin Rundt beim Besuch des Viertels. Neben den Grundstücken Am Stintmarkt 2 und 2a gehört auch das Quartier zwischen Bardowicker Straße, Stadtwall und Rathaus zum erweiterten Sanierungsgebiet.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge zeigte sich erfreut über die Zustimmung aus Hannover, die möglich geworden sei, nachdem der Bund kürzlich sein Städtbauförderprogramm auf 600 Millionen Euro hochgefahren habe, wie Mädge erläuterte. Bund, Land und Kommunen übernehmen je ein Drittel der Fördermittel, die für geplante Gebäudesanierungen beantragt werden können. Rund 17,6 Millionen Euro sind nach Angaben der Stadt als Fördermittel für das Wasserviertel veranschlagt, 9,6 Millionen Euro seien davon bereits bewilligt worden. Die Mittel werden von der landeseigenen N-Bank vergeben.

Neben dem Wasserviertel gibt es in der Hansestadt noch zwei weitere Sanierungsgebiete, die ehemalige Standortverwaltung und Kaltenmoor. In Vorbereitung sind das Gebiet um die Frommestraße sowie das Wohnviertel Am Weißen Turm. Dieses und Kaltenmoor gehören zum Förderprogramm „Soziale Stadt“.

One comment

  1. Welches riesiges Interesse Lüneburg bei den Polit-Größen doch hervorruft! Der Bürgermeister/Landrat-Wahltag, der 25. Mai macht es möglich. Und immer vorne und dabei: der SPD-Kandidat, der Wiedergewählt werden soll.
    Ist solche Hofberichterstattung nicht langsam peinlich?