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In der neuen Lokalität  Raum für  Idee arbeitet Jung-Unternehmer Jasper Teßmann (2.v. l.) mit Existenzgründern zusammen. Foto: be
In der neuen Lokalität  Raum für Idee arbeitet Jung-Unternehmer Jasper Teßmann (2.v. l.) mit Existenzgründern zusammen. Foto: be

Start-up-Schmiede birgt Chance

mm Lüneburg. Junge Menschen hängen über ihren Laptops, zwischendurch stecken sie die Köpfe zusammen, tüfteln an ihren Geschäftsideen. Gemeint sind Gründer, die mit einem Start-up Geld verdienen wollen. Dieses Bild sieht man jetzt auch an der Leuphana Universität Lüneburg an der Scharnhorststraße. In der Campus-Zeile ist seit Kurzem die neue Start-up-Schmiede „Lokalität Raum für Ideen“ beheimatet, sie wurde nun offiziell eingeweiht.

Der Gedanke, eine zentral gelegene Anlaufstelle für junge Existenzgründer zu schaffen, stammt von Jasper Teßmann. Der 30-Jährige ist Schöpfer von „frühstarter“ einem Start-up, das Studenten und regionale Unternehmen verbinden soll. „Über unser Angebot erfahren Studenten, welche Firmen in ihrer Uni-Stadt überhaupt ansässig sind“, erklärt Teßmann. Bisher belegte er für seine Arbeit einen Schreibtisch in der Uni. Den bekommen junge Existenzgründer in der Anfangsphase gestellt. Bei den Schritten zur Markteinführung werden sie vom Gründungsservice der Leuphana unterstützt. Die Experten helfen unter anderem durch das Aufzeigen von Fördermöglichkeiten, aber auch bei der Vermarktung und bei rechtlichen Fragen. Der Service wird durch den Innovationsinkubator gefördert, „junge Gründer sollen so schneller in die Spur gebracht werden“, verdeutlicht Christian Rudeloff vom Leuphana Entrepreneurship Hub, einem Projekt zur Förderung der Gründungskultur an der Universität, das eng mit dem Gründungsservice zusammenarbeitet.

Für das „Co-Working-Space“ suchte Jasper Teßmann bewusst nach einem Raum in Uni-Nähe, die Ladenzeile auf dem Campus sei „als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Studenten der ideale Ort“. Die 60 Quadratmeter große Lokalität hat Teßmann von Campus Management angemietet. Er nutzt ihn aber nicht alleine. Von einem „Raum für jedermann“ spricht Jasper Teßmann, einige kostenlose Schreibtischplätze für Existenzgründer könnten noch vergeben werden. Es sollen hier immer wieder auch Veranstaltungen und Workshops stattfinden.

Teßmann betont weiter, er biete keine Gründungsberatung. Dafür wissen er und seine Mitstreiter aber, wo sich Existenzgründer an der Uni Ratschläge holen können. „Gerne fungieren wir als Anlaufstelle und vermitteln weiter“, sagt Teßmann. Durch das Arbeiten nebeneinander möchte er Synergieeffekte zwischen den jungen Unternehmern schaffen.