Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Egal ob mit Kompaktkamera, Mobile Device oder Profi-Ausrüstung: Beim Video Contest können sich vom Amateur bis zum geübten Filmer alle anmelden. Auch die LZ-Praktikantinnen Joela Skorning (l.) und Lea Marie Jung waren schon beim Videodreh dabei.
Egal ob mit Kompaktkamera, Mobile Device oder Profi-Ausrüstung: Beim Video Contest können sich vom Amateur bis zum geübten Filmer alle anmelden. Auch die LZ-Praktikantinnen Joela Skorning (l.) und Lea Marie Jung waren schon beim Videodreh dabei.

Filmreifes Lüneburg

kg Lüneburg. Videos drehen kann heutzutage jeder egal ob mit Kompaktkamera, Smartphone oder Profiausstattung. Im Internet werden nicht nur technisch perfekte Clips zu viralen Hits, sondern ebenso witzige Ideen und ungewöhnliche Aufnahmen. Wer sein Können den Lüneburgern präsentieren will, bekommt die Chance dazu beim ersten Lüneburger Video Contest „Views“ vom 19. bis 25. Juli, veranstaltet von LZplay, dem Videoportal der Landeszeitung. Den Gewinnern winken hochwertige Technik-Preise. Unterstützt wird das LZplay-Team von Mitstreitern der Universität, des Stadtarchivs Lüneburg und der Mobilen Medienarbeit Niedersachsen.

Mitmachen kann jeder, der einen Beitrag zu einer der drei Wettbewerbskategorien einreichen will. Die Sparte „Lüneburg24“ spricht alle ambitionierten Filmer an, die bereits Erfahrung im Videoschnitt mitbringen. Sie erhalten genau 24 Stunden Zeit, um einen Clip zu einem vorgegebenen Thema zu drehen, zu schneiden und für die Teilnahme hochzuladen. In der Kategorie „One Take“ können sich auch weniger Erfahrene ausprobieren, denn sie dürfen bei der Videoproduktion keine Schnitte anwenden. Hier steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern besonders eine gut umgesetzte Idee.

„In Lüneburg hat seit Langem genau so ein Event gefehlt“, findet Georg Gunkel-Schwaderer von der Mobilen Medienarbeit Lüneburg. „Jugendliche gehen wie selbstverständlich mit Medien und Medieninhalten um. Sie zu motivieren, Medieninhalte selbst zu machen und sie nicht nur zu konsumieren, ist die Königsdisziplin der Medienpädagogik. Das auch noch mit tollen Gewinnen zu verzuckern genialer kann es nicht kommen.“

Nicht nur der Nachwuchs, sondern Video-Fans aller Altersklassen sind eingeladen, Aufnahmen für den Wettbewerb zu produzieren und im Keller oder auf dem Dachboden nach alten Streifen für die dritte Wettbewerbs-Kategorie „Filme wiederentdeckt“ zu suchen. Sie schließt an vorangegangene Digitalisierungs-Aktionen des Stadtarchivs an, bei der Super 8- oder VHS-Streifen digitalisiert werden können. Auch am Contest-Wochenende des 19./20. Juli besteht die Möglichkeit, alte Filme umwandeln zu lassen und sie in der Kategorie „Filme wiederentdeckt“ für den Wettbewerb einzureichen. Einzige Voraussetzungen für die teilnehmenden Beiträge: Der Drehort ist Lüneburg, und die Rechte am Filmmaterial liegen vor.

„Bei unseren Digitalisierungsaktionen haben wir zahlreiche beeindruckende Privatfilme gesehen, die viele Aspekte aus dem Lüneburger Leben zeigen“, erzählt Danny Kolbe vom Stadtarchiv Lüneburg. „Ich bin mir sicher, dass noch bei vielen Leuten solche Schätze schlummern, die es wert sind, im Rahmen des Video Contests mit anderen geteilt zu werden.“

Die besten fünf Beiträge jeder Kategorie werden am 25. Juli bei einer großen Abschlussveranstaltung am Universitäts-Standort Volgershall präsentiert und ausgezeichnet.

Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.video-contest-lueneburg.de sowie auf der Facebookseite zum Wettbewerb im Internet.