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Porschefahrer rast mit 241 km/h an Polizei vorbei

Lüneburg. Der Raser hatte es eilig: mit 241 km/h rauschte er Montagabend auf der Ostumgehung an einer Polizeistreife vorbei. Aufgrund der Geschwindigkeit und der Nähe zum Flugplatz, mutmaßten die Beamten zunächst, dass es sich um ein startendes Flugzeug handele. Tatsächlich war es schwarzer Porsche, gefahren von  ein 26-Jährigen, der an den Beamten vorbei raste.  Auf der Ostumgehung sind 100 km/h erlaubt. Über die Einsatzleitstelle benachrichtigten die Polizisten ihre Kollegen, die den Raser auf der A 1 stoppten. Der Mann hatte seine Mutter in Lüneburg besucht und war auf dem Rückweg nach Hamburg. Nachweisen konnten ihm die Beamten eine Geschwindigkeit von 228 km/h, was ein mehrmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in vermutlich vierstelliger Summe nach sich ziehen dürfte.

20 Kommentare

  1. Um Himmels Willen, wer hat diesen Bericht geschrieben?! Ein 6jähriger Legastheniker?

    Das ist selbst für die LZ unwürdig. Kontrolliert denn niemand aus ihrer Redaktion die wenigen Artikel, die hier veröffentlicht werden.

    • Um Himmels Willen, wer hat denn den vorherigen Kommentar geschrieben? Das war ja wohl jemand, der mit Steinen wirft, obwohl er im Glashaus sitzt.

      • Der Tote ist oft der Rechthaber unter den Linksabbiegern.

        Bei Ausdrücken wie „um Himmels willen“, „um Gottes willen“ oder „um des lieben Friedens willen“ handelt es sich um Zirkumpositionen, bei denen ein Nominalausdruck eingerahmt wird. Der Bestandteil „willen“, eigentlich ein erstarrter Akkusativ, wird hierbei kleingeschrieben. Die fälschliche Großschreibung „um Himmels Willen“ findet sich sogar im Titel einer unter LZ-Kommentatoren beliebten TV-Serie wieder.

        Mit herzlichen Grüßen vom Meister Pfriem

        (Siehe: Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, (KHM 178). Der Text karikiert das Problem von uns drei klugscheißenden Pappnasen als zwanghafte Persönlichkeitsstörung: Die Besserwisserei.)

        • Und wozu Ihre ganze oberlehrerhafte Belehrung, Herr Dudenkonrad alias Meister Pfriem?

          • Setzen Sie am Sonnabendvormittag einfach mal ein aus Zeitungspapier gefaltetes Hütchen nach napoleonischer Art quer auf den Kopf, stellen sich darüber hinaus nur mit gelbgrünen Ringelsocken bekleidet und einer Straußenfeder zwischen die Hinterbacken geklemmt auf einem Bein vor die alte Raths-Apotheke und fassen sich mit der Linken ganz fest an die eigene Nase, während Sie mit der Rechten ein imaginiertes Lasso schwingen. Ich bin sicher, nach spätestens einer halben Stunde werden Sie von alleine darauf kommen.

          • Weshalb sollte ich mich genauso albern benehmen wie Sie?

  2. Jürgen Hoffmann

    Da kann mal sehen wie schnell man auf der Ortsumgehung wirklich fahren kann. Das widerlegt das Argument der A39-Gegner, dass die Kurvenradien für hohe Geschwindigkeiten zu eng sind.
    Die Messung sollte ins Planfestellungsverfahren als Anlage beigefügt werden. Einen besseren Beweis gibt es nicht.

  3. @Pfriem: Wie bemüht…. Sie machen auf mich tatsächlich den Eindruck, dass Sie den Vormittag nutzen, um Falschparker verpetzen. Irgendwie entsetzlich…

    • Nur keine Sorge, Herr Kettwig. Die nachlassende Kontrolle über Eindrücke und Vorstellungen ist eine harmlose Alterserscheinung. Meistens jedenfalls. Immerhin ist Ihnen noch bewusst, wie entsetzlich dieses Handicap für Sie ist. Bei Oma Trude aus der Unteren Ohlingerstraße ging´s vor zwei Wochen weniger glimpflich aus. Der Vertreter der Unfallversicherung habe es genau wissen wollen, berichtet das greise Mütterchen mir später. Deshalb habe sie es ihm auch ganz klar gesagt: Sie habe den Nachbarn ausdrücklich gefragt, ob ihn die riesige Hecke störe, die auf ihrem Grundstück wachse. Der niederträchtige Kerl aber habe freundlich geantwortet »Überhaupt nicht, kein bisschen, find’ ich schön so«. So eine Frechheit sei von dieser Sorte Mensch aber zu erwarten gewesen. Natürlich habe sie Kurt, ihrem Enkel, danach sofort gesagt, dass das verhasste Gewächs wegmüsse. Natürlich habe sie ihn auch zur Eile angetrieben, damit der dem Nachbarn unerträgliche Zustand beseitigt werde. Dann sei der Finger ihres Enkels Kurt beim Roden in die Schlinge geraten und abgerissen worden. Dieser Finger, schimpft die Großmutter, könnte noch heute an seinem Platz sein, wenn der Nachbar nur nicht so frech reagiert hätte. Schuld an dem Unfall sei also einzig der Nachbar. Von so einem, meint die Großmutter, lasse sie sich doch nicht ihre Gartengestaltung diktieren.

  4. Muss natürlich heißen:
    @Pfriem: Wie bemüht…. Sie machen auf mich tatsächlich den Eindruck, dass Sie den Vormittag nutzen, um Falschparker zu verpetzen. Irgendwie entsetzlich…

  5. Simone Brüggemann

    Kettwig, Kettwig … , dass Sie sich nun sogar schon selbst auflauern und sich mit rigidem orthographischem Korrektoreneifer „bemühen“, sich und Ihre „Eindrücke“ gleich zweimal als „entsetzlich“ anzuklagen, grenzt ja geradezu an einen Exhibitionismus zur Schau gestellter Eigenbeobachtung und öffentlichen Selbstbedauerns.

    Bevor Sie aber den Vormittag (oder den Nachmittag bzw. Abend) nutzen, um am Ende gar noch sich selbst als Falschparker anzuzeigen, weil der Eindruck, einer zu sein, sich Ihnen mit dem Anschein von Tatsächlichkeit aufdrängte, schreiben Sie lieber noch einen weiteren Leserbrief darüber, was in Ihnen vorgeht.

    • Moin „Simone“, bei genauem Hinsehen hätten Sie erkannt, dass ich in erster Mail ein „um“ vergessen hatte. Leider gibt es hier keine Korrekturmöglichkeit. Weiterhin mache ich mir nicht die Mühe, Ihre (um im Bilde zu bleiben) Geisterfahrt zu verstehen.

      • Simone Brüggemann

        Na seh´n Sie, geht doch.

        Wer schreibt, wirft keine Kaffeetassen aus dem Fenster.

        Aber:

        Wir alle, ich, sogar Herr Thunecke und unsere vielen Mitarbeiter und Kollegen Am Alten Eisenwerk 4 a, haben sehr genau hingesehen (und offen gestanden auch immer wieder anhaltend und laut gelacht). Dass Sie »in erster Mail ein “um” vergessen« hatten, war uns allerdings entgangen und auch jetzt, selbst bei schärfstem und angestrengtestem Spähen können wir durchaus nicht erkennen, wo das der Fall wäre. Kann es sein, dass Ihr schulfüchsisch peinlicher Genauigkeitsehrgeiz in unwesentlichsten Kleinigkeiten nicht bloß Ihre Wahrnehmung trübt und Ihre „Eindrücke“ zu Ihrem eigenen Leidwesen verzerrt sondern auch Ihr Kurzzeitgedächtnis affiziert? Dass Ihnen nämlich »in erster Mail« im erweiterten Infinitiv ein „zu“ durchgerutscht war, hat natürlich jeder sofort bemerkt und ist gönnerisch schmunzelnd darüber hinweggegangen, denn so etwas passiert jedem Weltverbesserer gelegentlich. Sogar Jesus und Groucho Marx sollen in Sachen Interpunktion und Kasusendungen nicht immer hundertprozentig sicher gewesen sein.

        Zur „Geisterfahrt“ fällt mir ein: Nachdem ich letztens einen defekten Warmwasserbereiter in den Kofferraum meines Kombis verladen hatte, fühlte ich mich auf der Fahrt zum Wertstoffhof gleichermaßen prollig und stolz: Zum ersten Mal in meinem Leben besaß ich ein Auto mit Heckboiler.

        • Und am Steuer saß ein Senfspender. Was muss das für ein grenzenloses Glück gewesen sein…

        • „Heckboiler“, toller Witz, über den Sie nur selbst und vielleicht ihre wahnhaft erfundenen „vielen Mitarbeiter und Kollegen Am Alten Eisenwerk 4 a“ lachen können. Ich glaube eher, dass Sie aus Ihrem Fenster ein altes Gebäude hinter der Herderschule sehen können…

  6. Glaubwürdige Berichterstattung ohne Rechtschreibfehler scheint Mangelware zu werden, nachdem Legastheniker die Hoheit über die Computer-Tastaturen übernehmen…. im Land der PiSA-Helden…
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    Selten so schlechte Berichterstattung gelesen… Respekt vor soviel (Un)Bildung bei der LANDESZEITUNG.de
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    Zurück auf LOS…

  7. Um Himmels willen, wer hat denn den vorherigen Kommentar geschrieben? Das war ja wohl jemand, der mit Steinen wirft, obwohl er im Glashaus sitzt.

    Bei der temporalen Satzverbindung mit „nachdem“ werden ein Hauptsatz und ein vorzeitiger Nebensatz verbunden. Dabei muss die Zeitenfolge beachtet werden: Wenn der Hauptsatz im Präsens oder Futur steht, steht der Nebensatz im Perfekt. Wenn der Hauptsatz im Präteritum oder Perfekt steht, steht der Nebensatz im Plusquamperfekt.

    Beispiel:

    Berichterstattungskommentare ohne Rechtschreibfehler scheinen ebenfalls Mangelware zu werden, nachdem Legastheniker die Hoheit über die Computer-Tastaturen übernommen haben…. im Land der PISA-Helden…

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    Um aus dem Gefängnis freizukommen, können Sie in der nächsten Runde entweder die Karte “Du kommst aus dem Gefängnis frei” nutzen, 50 Euro an die Bank zahlen oder einen Pasch würfeln.

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  8. Ich bin begeistert! Nahezu unglaublich wie viele Experten hier bei „LZ-online“ deutsche Grammatik und Orthographie erklären. Besonders begeistert mich der Bezug zu dem Artikel. Alles sehr sachbezogene Kommentare. Ach ist es beruhigend, derart viele Experten in unserer Region heimisch zu wissen. Doch wie schade, dass ich so viel Wissen in der Schule nicht gehabt werden zu dürfen gehabt hätte, nachdem Legastheniker den Unterrichtsablauf überwiegend übernommen haben oder hatten sie vielleicht ganz andere Ziele im Futur 2? Kein Sinn in dem Satz stelle ich fest. Aber Glaubwürden wird mich sicher aufklären. Nein! Dafür ist es zu spät. Doch verbessern und belehren wird er mich bestimmt. Ach ist das alles aufregend.

  9. Neues von Oma Trude

    Ihre ganze Clique, erzählte neulich die Großmutter, wäre damals sicher im Gefängnis gelandet, wenn sie der Polizei nicht die reine Wahrheit über den Jungen erzählt hätte, der über das Brückengeländer balanciert sei. Immer wieder habe sie ihn mit den Worten »Du traust dich ja doch nicht!« davon abzuhalten versucht, bevor er es dann doch getan habe und in die Tiefe gestürzt sei. Manchmal, resigniert die Großmutter, helfe auch kein gutes Zureden.