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Der neue WLAN-Hotspot am Sand versteckt sich unter der grauen Haube auf dem Verteilerkasten. Mariella Sinderhauf freut sich, dort jetzt kostenlos im Internet surfen zu können. Foto: t&w
Der neue WLAN-Hotspot am Sand versteckt sich unter der grauen Haube auf dem Verteilerkasten. Mariella Sinderhauf freut sich, dort jetzt kostenlos im Internet surfen zu können. Foto: t&w

Kostenlos ins Internet

us Lüneburg. Täglich 30 Minuten kostenlos im Internet surfen, seit gestern ist das in Lüneburg für jedermann über drei neue WLAN-Hotspots möglich, die das Unternehmen Kabel Deutschland installiert hat. Drei leistungsstarke Sender, sogenannte Router, mit Reichweiten bis zu 150 Meter wurden am Platz Am Sande, in der Grapengießerstraße/Ecke Kuhstraße und vor der Parkpalette Vierorten an der Neuen Sülze installiert.

„Wir suchen die Standorte danach aus, wo die Leute verweilen“, sagte Dr. Michael ­Jänsch von Kabel Deutschland beim offiziellen Startschuss in Lüneburg. Der Zugang ins Internet soll „mit nur einem Klick“ möglich sein, verspricht das Unternehmen, „ein Login ist nicht erforderlich“. Man habe sich bewusst für einen einfachen Weg entschieden, dafür wurde auf Sicherheit verzichtet, „mit Bankdaten sollte man daher vorsichtig umgehen“. Für einen besseren Schutz der übertragenen Daten wird der Einsatz entsprechender Sicherheitssoftware empfohlen. Die Verweildauer ist vorerst auf eine halbe Stunde pro Tag begrenzt, erst am nächsten Tag ist erneutes Einloggen möglich. Zu finden sind die Hotspots auf www.hotspots.kabeldeutschland.de sowie mittels einer Hotspotfinder-App.

In Lüneburg sind im Innenstadtbereich aktuell 25 öffentliche Hotspots installiert, die meisten werden privat von Gastronomiebetrieben angeboten. Oberbürgermeister Ulrich Mädge zeigte sich erfreut über die „öffentliche Ergänzung zu den privaten Anschlüssen“ und kündigte an, dass die Stadt im Bereich des Bürgeramts und der Tourist-Info am Markt selbst WLAN-Hotspots installieren werde. Heiko Meyer, Vorsitzender der Lüneburg City Management, regte zudem an, auch den Stintmarkt mit einem öffentlichen Hotspot zu versorgen.

2 Kommentare

  1. Heiner Kettwig

    So findet man die Seite von Kabeldeutschland nicht. Die richtige Adresse lautet: https://www.hotspot.kabeldeutschland.de/hotspots.html

  2. An für sich ist das ja eine lobenswerte Geschichte. Aber das Problem mit der Sicherheit sehe ich als äußerst gravierend. Ich hoffe das es nicht zu häufigen Missbrauchsfällen kommen wird. Schließlich ist ja nicht jeder Internetuser ein Experte auf dem Gebiet der Sicherheit. Eventuell findet Kabel Deutschland ja auch noch einen kompromiss zwischen Usability und Sicherheit. Gruß Michael Vorhagen