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Boxerhündin Kira fliegt über die Hindernisse des Agililty-Parcours, kann ihr sportliches Talent beweisen. Halterin Pamela Bockshammer trainiert sie sonst auch beim Mantrailing, der Menschensuche. Foto: sel
Boxerhündin Kira fliegt über die Hindernisse des Agililty-Parcours, kann ihr sportliches Talent beweisen. Halterin Pamela Bockshammer trainiert sie sonst auch beim Mantrailing, der Menschensuche. Foto: sel

Kira ist eine Sportskanone

sel Lüneburg. Kira ist ein Bewegungsjunkie. Auf dem Agility-Parcours (agility = Beweglichkeit, Geschicklichkeit) flitzt die die dreijährige Sportskanone durch Tunnel, klettert im Nu Rampen hoch und fliegt förmlich über Hindernisse. Ganz offensichtlich machen der muskulösen, deutschen Boxerhündin die Herausforderungen großen Spaß. Halterin Pamela Bockshammer aus Salzhausen muss ihre bewegungstalentiertes Tier ein ums andere Mal zum Sitzen auffordern, bevor Kira die nächste Hürde mit Begeisterung nimmt. Mit dabei ist Monique Rieckmann, die der Hundehalterin mit wichtigen und nützlichen Tipps zur Seite steht. Sie arbeitet in der Hundeschule „Hundegedanken“ von Birgit Neubauer-Müller und betreut den Agility-Parcours.

Der Hindernislauf war eine der vielen Attraktionen des Tag des Hundes, zu dem das „Netzwerk Hund Lüneburg“ um Kate Kitchenham am Sonntag in den Kurpark eingeladen hatte und der Besucher begeisterte. Die Rettungshundestaffel des DRK Büchen demonstrierte, wie erfolgreich ihre Hunde beim Mantrailing (Menschensuche) und bei der Flächensuche eingesetzt werden.

Fachfrau Kate Kitchenham moderierte und kommentierte die Vorstellungen: „Es ist toll zu sehen, wie Hunde zum Beispiel in der Lüneburger Innenstadt suchen, ungeachtet der vielfältigen Eindrücke und Gerüche, die dabei auf sie einwirken“. Ob sich Hunde für das Mantrailing oder die Flächensuche eignen, hängt von ihrem Wesen ab und natürlich von dem ihres Halters, denn dessen Beweglichkeit ist auf jeden Fall ebenso gefragt.

Ein gelungenes Miteinander konnte das Publikum bei den Vorführungen der Lüneburger Gruppe „Dogs & Dance“ beobachten. Was spielerisch aussieht, bedeutet jede Menge Arbeit, Training und Vertrauen, denn beim Rückwärtsgehen verlässt sich der Hund ausschließlich auf seinen menschlichen Halter. Die Choreographie von Miriam Meyn und ihren Mitstreiterinnen kam äußerst gut beim Publikum an.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten hatte Kitchenham zu einer lockeren Talkrunde eingeladen. Auf der Bühne saßen Dr. Charlotte Kiepker vom Veterinäramt, Tierärztin Dr. Isabel Röbbelen, Matthias Meyer vom städtischen Ordnungsamt und Selina Martens, Leiterin des hiesigen Tierheimes.

Parallel zu der Veranstaltung im Kurpark hatte am Tag des Hundes auch der Polizeihundverein auf sein Areal an der Gerhart-Hauptmann-Straße eingeladen. Auch dort gab es neben zahlreichen Informationen Vorführungen der Rettungshundestaffel Lüneburg, eine Rallye und die Wahl des schönsten Mischlings und des kuriosesten Hundes.

3 Kommentare

  1. Wenn man sich als Experte und wohl gebildet darstellen möchte, dann gibt man alltäglichen Dingen kunstvolle, meist englische Namen. Die Köter sind eigentlich garnicht so wichtig, es geht um die Selbstdarstellung der Frauchens und Herrchens, die sonst im Leben nichts geschafft haben. „Mantrailing“ sag ich nur.

    • …und wenn man Hunde nicht mag, nennt man sie „Köter“ und meckert an allem herum, was mit ihnen zu tun hat.
      Im Ernst: Was die Anglizismen angeht, gebe ich Ihnen recht – aber falls SIE mal verschüttet werden sollten, wären Sie vielleicht auch froh über einen „Mantrailing“ beherrschenden „Köter“…

      • Damit die Köter einen dann auch finden, laut „HELP“ rufen…. Aber wo in Lüneburg wird man bitte verschüttet ??