Mittwoch , 28. September 2016
Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Klasse Gastgeber, merkwürdiges Essen
Die Gast-Studenten, ihre Gastgeber und die Organisatoren lassen in luftiger Höhe über Lüneburg die Summer School ausklingen. Foto: mm
Die Gast-Studenten, ihre Gastgeber und die Organisatoren lassen in luftiger Höhe über Lüneburg die Summer School ausklingen. Foto: mm

Klasse Gastgeber, merkwürdiges Essen

sin Lüneburg. „Das Essen war seltsam, aber die Leute sind klasse.“ So fällt das Fazit von Alessandra Gonzales aus. Die 20 Jahre alte Studentin aus Texas war jetzt für zwei Wochen an der Lüneburger Universität. Am ersten Tag hätten sie gegrillt, aber es sei im Vergleich zum amerikanischen Barbecue doch eher ein Kochen im Freien gewesen, findet die Texanerin. An ihrem letzten Tag traf sich die Gruppe um Koordinator Andreas Schultze nun zum Abschiedsfoto auf dem Lüneburger Wasserturm. Schultze, selbst Student an der Leuphana, hatte mit seinen Kommilitonen Patric Schüle, Stephanie Lütgens und Tobias Kleeve die „International Summer School“ organisiert.

„Summer School bedeutet Austausch und Inspiration, in unserem Fall mit dem Schwerpunkt internationales Wirtschaftsrecht“, erklärt Stephanie Lütgens. Mitte der 90er-Jahre war die Veranstaltung von den beiden Schirmherren Prof. Dr. Bernhard Hohlbein und Prof. Dr. Thomas Schomerus in Kooperation mit der Texanischen UTPA ins Leben gerufen worden. Inzwischen nehmen schon zwei weitere amerikanische Universitäten daran teil.

Anfang des Jahres war eine Gruppe von deutschen Studenten in den USA. Nun konnten 17 junge Amerikaner, begleitet von drei Dozenten, die deutsche Gastfreundschaft kennenlernen. Unter anderem in Lüneburg, Wolfsburg und Berlin bot die Summer School einen akademischen Rahmen mit diversen Ausflügen. In Lüneburg stand die Universität im Mittelpunkt, neben dem Rathaus wurde aber auch das eine oder andere Restaurant besucht. „Die Dozenten haben das alle unentgeltlich und in ihrer Freizeit gemacht“, erklärt Schultze. Für ihn steht vor allem der kulturelle Austausch und der soziale Kontakt im Vordergrund. „Die Amerikaner schlafen bei studentischen Gastgebern in Lüneburg, so sind schon Freundschaften fürs Leben und sogar Familien entstanden.“

Rob Perry (30) aus Louisiana gibt ihm recht: „Ich liebe die Leute, bei denen ich wohne.“ Die Summer School sei eine „großartige Erfahrung.“