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Feuer bei der Lünepost am Pfingstmontag: Die Einsatzkräfte löschen am Platz Am Sande. Die Mitarbeiter der Lünepost-Geschäftsstelle ziehen vorübergehend mit ins benachbarte LZ-Service-Center. Foto: ca
Feuer bei der Lünepost am Pfingstmontag: Die Einsatzkräfte löschen am Platz Am Sande. Die Mitarbeiter der Lünepost-Geschäftsstelle ziehen vorübergehend mit ins benachbarte LZ-Service-Center. Foto: ca

Feuer bei der Lünepost

ca Lüneburg. Es ist schon eigenartig, wenn man als Journalist zu einem Feuer gerufen wird, und es ist der eigene Arbeitsplatz: Gestern Morgen brannte es im Verlagshaus der Landeszeitung, genauer im Gebäude der Lünepost. In der Geschäftsstelle im Erdgeschoss war ein Schwelbrand ausgebrochen. Nach Auskunft der Polizei war die Ursache wahrscheinlich ein technischer Defekt. Details sollen Spezialisten heute klären. Entdeckt wurde der Brand, nachdem um 6.24 Uhr die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Feuerwehreinsatzleiter Christian Sachse und seine mehr als 40 Kräfte hatten zunächst Mühe, den Brandort zu lokalisieren. Durch die starke Rauchentwicklung schlugen weitere Melder an. LZ-Hausmeister Thorsten Schöps schloss die Räume auf und half so gut er konnte. Als die Feuerwehrleute den Brandherd schließlich entdeckt hatten kokelnde Akten und Zeitungen auf einem Schreibtisch , hatten sie ihn im Nu gelöscht.

Der Ruß zog in obere Geschosse und Gebäudeteile, sodass erheblicher Sachschaden entstand. Denn eine schwarze Schicht hat sich auf Computer und andere Geräte gelegt. Betroffen sind nicht nur Räume der Kollegen der Lünepost, sondern auch die der LZ-Beilagen-Redaktion und vom Videoportal LZplay. Lünepost-Chef Dieter Borchardt und Verlag reagierten: Reinigungskräfte rückten zügig an. So arbeitet die Redaktion weiter wie gewohnt. Zwar bleibt die Lünepost-Geschäftsstelle vorerst geschlossen, doch die Mitarbeiter ziehen mit ins benachbarte LZ-Service-Center und sind dort für Kunden zu erreichen.