Dienstag , 27. September 2016
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Der MTV Treubund bekommt 40¿000 Euro für den Neubau eines Bewegungsbeckens im Sportpark Kreideberg. Foto: A/be
Der MTV Treubund bekommt 40¿000 Euro für den Neubau eines Bewegungsbeckens im Sportpark Kreideberg. Foto: A/be

Finanzspritze für den Sport

ahe Lüneburg. Neun Lüneburger Sportvereine bekommen Geld von der Stadt für geplante oder laufende Bauprojekte. Ein Teil der Förderung wurde bereits bei den Etatberatungen abgesegnet, die übrigen hat der Sport­ausschuss des Rates jetzt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die bewilligten Projekte im Überblick:
Der MTV Treubund bekommt 40000 Euro für den Neubau eines Bewegungsbeckens im Sportpark Kreideberg. Das Psychiatrische Klinikum überlegt, sein in die Jahre gekommenes Schwimmbad zum Ende des Jahres zu schließen. Um den Bedarf im Schwimmsport und in der Wassergymnastik zu decken, plant der MTV Treubund deshalb ein 16×5 Meter großes Bewegungsbecken für insgesamt rund 700000 Euro.

Der VfL Lüneburg erhält 200000 Euro für den Neubau und die Sanierung seiner Anlage am Sültenweg. Abgerissen werden soll der kleine Bewegungsraum (ehemalige Geschäftsstelle), dort ist ein Neubau mit dann zwei Bewegungsräumen geplant. Der Umkleide- und Sanitärbereich der Fußballer wird komplett saniert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 964000 Euro.

Der VfB Goseburg darf sich über 40000 Euro freuen. Seit Jahren ist der Ochtmisser Sportverein (OSV) darum bemüht, die Sportplatzanlage Goseburg inklusive vereinseigenem Sportlerheim einem anderen Verein zu übertragen, heißt es von der Stadtverwaltung. Der VfB Goseburg hatte im März seine Bereitschaft zur Übernahme signalisiert, die Stadt gewährt dafür den Zuschuss.

100000 Euro fließen für die Sanierung der Umkleideräume inklusive Sanitärbereich in der Kalkbergturnhalle. Die Lebenshilfe hatte die Halle einst gekauft, vertraglich vereinbart wurde ein Mitbenutzungsrecht des Vereins Kraft-Sport Lüneburg (KSL). Der Vertrag läuft zum 31. Mai 2016 aus. Auf Nachfrage habe die Lebenshilfe keine Bereitschaft signalisiert, den Nutzungsvertrag zu verlängern oder sich an den notwendigen Investitionen zu beteiligen. In enger Zusammenarbeit hätten Stadt und KSL deshalb Lösungsmöglichkeiten für die Nachnutzung der Kalkbergturnhalle erarbeitet. Die angesprochene Sanierung, insgesamt rund 300000 Euro teuer, sei der erste Schritt. Die vom KSL gewünschte Aufstockung des Gebäudes um eine weitere Spielebene würde laut Verwaltung Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro verursachen; die Kosten für einen Neubau ohne Kaufpreis für ein Grundstück dagegen rund 1,5 Millionen Euro.

Der TuS Erbstorf erhält 6500 Euro für drei Projekte: die Herrichtung eines Trainingsplatzes für Jugendmannschaften, die Erneuerung seiner Trinkwasserversorgungsanlage und die Instandsetzung der Flutlichtanlage.

Die Allgemeine Schützengesellschaft erhält 3350 Euro als Zuschuss für die Befestigung ihrer Bogenschießanlage und für einen Unterstand.

Der Reit- und Fahrverein kann 3000 Euro als Zuschuss einplanen für einen Bahnplaner und einen Trecker sowie für die Beheizung seines Tränkensystems.

2500 Euro bekommt der Ochtmisser SV als Zuschuss für die Erneuerung seiner Duschen und Toiletten.

Die Lüneburger SV darf mit 550 Euro für die Instandsetzung ihres Flutlichts rechnen.

Der THC Lüneburg geht leer aus. Er wollte 700 Euro haben als Beitrag zur Bedarfsermittlung für den Bau einer Tennishalle. „Das wurde abgelehnt, da es sich um eine planerische Leistung handelt und nicht um ein Bauvorhaben“, erklärt Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier.