Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Die Computergrafik (Braunholz Architekten) zeigt das Gebäude, das rote Klinker bekommt.
Die Computergrafik (Braunholz Architekten) zeigt das Gebäude, das rote Klinker bekommt.

Grünes Licht für neues Gebäude

as Lüneburg. Die Gebäude auf dem Grundstück der ehemaligen Firma Barenschee an der Bleckeder Landstraße sind längst abgerissen. Der neue Eigentümer möchte dort ein Büro- und Geschäftshaus errichten, hat dafür bei der Stadt einen Bauantrag eingereicht. Details zu dem Projekt erläuterte der Architekt Mark Braunholz im Bauausschuss.

Das dreigeschossige Gebäude mit zurückspringendem Staffelgeschoss soll auf dem 2300 Quadratmeter großen Grundstück im Bereich zwischen der Straße Hopfengarten und Bleckeder Landstraße entstehen. Die Zufahrt wird westlich, also zur Seite der angrenzenden Tankstelle, angeordnet, 45 Parkplätze sind darüber zu erreichen. Für das Erdgeschoss ist eine gewerbliche Nutzung geplant: Zur Bleckeder Landstraße hin soll eine Bäckerei mit Außenplätzen einziehen, in den hinteren Bereich eine Apotheke mit einem Drive-in-Schalter, der auch nachts für den Notdienst angesteuert werden kann. Im Obergeschoss sind Büros und Arztpraxen geplant. Zur Fassadengestaltung führte Braunholz aus, dass ein rotbrauner Mauerziegel vorgesehen sei. Das Erdgeschoss bekommt eine Glasfront. Der Eingang zu dem Fahrstuhl und den oberen Etagen befindet sich auf der Westseite (Richtung Innenstadt) neben dem Eingang zur Apotheke. Vor dem Gebäude finden Radler auch eine Abstell­anlage, die bei Bedarf erweitert werden kann.

Auf Nachfrage von Christian Burgdorff, der für den Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) als Beisitzer im Ausschuss sitzt, wie oft der Drive-in-Schalter nachts geöffnet sein solle, erklärte Braunholz: „Zirka alle 28 Tage einmal für den Notdienst.“ Der Bauherr habe sich zu einem solchen Außenschalter entschlossen, damit Apothekenkunden, die zum Beispiel nicht mehr so gut zu Fuß sind, diesen tagsüber mit dem Auto ansteuern können. Ulrich Löb (Grüne) hakte bei der Parkfläche nach mit Blick auf Versiegelung. Die Pflasterung sei teilweise wasserdurchlässig, erläuterte der Architekt.

Löb wollte auch wissen, ob nicht eine Erschließung von der Straße Hopfengarten möglich gewesen wäre. Zwei Gründe haben dagegen gesprochen: Zum einen wäre dann der Verkehr über die schmale Straße gelaufen, ,,zum anderen gibt es an der Grenze zum Grundstück einen Geländeabfall, das hätte eine massive Rampe bedeutet“, so Braunholz.

Die Mitglieder des Bauausschusses nahmen die Ausführungen bei einer Enthaltung zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung wird nun die Baugenehmigung erteilen.

One comment

  1. Erfreulicherweise ist in der Bildunterschrift von einer „Computergrafik“ und nicht – wie so häufig, meiner Meinung nach bei einem statischen Bild aber unpassend – von einer „Computeranimation“ die Rede.

    Weniger erfreulich ist die Gestaltung der Captchas, die auch für einen Menschen kaum zu entziffern sind. Geht’s nicht auch etwas einfacher?