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Nur provisorisch ist der Zugang zum Hauptgleis Hamburg-Hannover abgesperrt. Foto: ca
Nur provisorisch ist der Zugang zum Hauptgleis Hamburg-Hannover abgesperrt. Foto: ca

Im August wirds sicherer

ca Lüneburg. Ab August könnte es am Bahngleis in der Goseburg ein wenig sicherer werden: Dann will die Bahn zwei Fluchtwege von den Gleisen an der Goseburgstraße und an der Fußgängerunterführung zwischen Zeltberg und Goseburg umzäunen. Türen sollen so gebaut werden, dass sie nur vom Gleis in Richtung Weg zu öffnen sind. Das teilte Verkehrsdezernent Markus Moßmann auf eine Anfrage des CDU-Ratsherren Wolfgang Kuhn dem Rat mit.

Die LZ hatte seit vergangenem August mehrfach über das Thema berichtet: Im Zusammenhang mit dem Bau des Dritten Gleises hat die Bahn Lärmschutzwände geschaffen. Die müssen für den Fall der Fälle Fluchttüren haben, sodass Reisende einen Zug möglichst schnell verlassen und sich in Sicherheit bringen können. Solche Türen, die sich nur von der Seite der Schiene aus öffnen lassen, hat die Bahn einbauen lassen. An zwei Stellen jedoch hat das Unternehmen Treppen setzen lassen, die völlig offen an die Gleise führen, über die Züge mit weit mehr als 100 km/h fahren. In der Vergangenheit hat die Bundespolizei mindestens einen Zug stoppen lassen, weil Jugendliche über die Strecke liefen. Kuhn machte zudem darauf aufmerksam, dass es Graffiti an der Innenseite der Schutzwände gibt, für ihn ein Indiz, dass junge Leute Zugang auf das Gleis haben.

Moßmann berichtete, dass die Stadt für den Übergang Absperrgitter an den neuralgischen Punkten aufgestellt hat. Die beiden Zugänge sollen nach Auskunft der Bahn mit 1,80 Meter hohen Zaunelementen gesichert werden.