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An der Unterseite der Wandrahmbrücke sind Betonstücke herausgebröckelt. Folgen für die Standsicherheit der Brücke hat das nicht, sagt die Stadt. Foto: t&w
An der Unterseite der Wandrahmbrücke sind Betonstücke herausgebröckelt. Folgen für die Standsicherheit der Brücke hat das nicht, sagt die Stadt. Foto: t&w

Es bröckelt an der Wandrahmbrücke

as Lüneburg. Die Wandrahmbrücke gehört zu Lüneburgs Hauptverkehrsader, dem Stadtring. Bereits im vergangenen Dezember hatte die Bauverwaltung angekündigt, dass die Brücke 2016/2017 erneuert wird. Denn der Spannstahl ist korrosionsgefährdet und starke Risse ziehen sich durch die Unterseite. Inzwischen sind aber auch Betonstücke an der Unterseite herausgebröckelt. „Das sieht für den Laien ernster aus, als es sich für unsere Fachleute darstellt. Dadurch ist die Standsicherheit der Brücke nicht gefährdet, heißt es“, sagt Stadtpressesprecherin Suzanne Moenck.

Bei der Wandrahmbrücke handelt es sich um die älteste Spannbetonbrücke in Lüneburg, Baujahr 1955. Bereits im Oktober 2010 war der Zustand der Brücke Thema im Bauausschuss. Damals hieß es, es seien bei den regelmäßigen Brückenprüfungen Risse in der Unterseite festgestellt worden. Allerdings nichts Dramatisches. Die Stadt ging davon aus, dass die Brücke saniert werden könne. Für die Planungskosten wurden 200000 Euro veranschlagt. Eine große Brückenprüfung im Jahr 2012 ergab dann aber, dass die Schäden nicht reparabel sind und die Brücke erneuert werden muss. Die voraussichtlichen Kosten: bis zu sechs Millionen Euro. „Im Etat 2014 sind nun 200000 Euro für die Planung eingestellt“, so Suzanne Moenck. Bis zum Baustart 2016/17 haben Fachleute bei regelmäßigen Untersuchungen die Wandrahmbrücke weiter im Blick.