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Schöne Aussichten am Kreideberg: LZ-Leserin Heike Nack hat dieses Bild aus 40 Metern Höhe beim Stadtteilfest geschossen. Foto: ap
Schöne Aussichten am Kreideberg: LZ-Leserin Heike Nack hat dieses Bild aus 40 Metern Höhe beim Stadtteilfest geschossen. Foto: ap

Kreideberg zieht es nach oben

us/ap Lüneburg. Er war das sprichwörtliche Highlight auf dem gemeinsamen Fest der Lüneburger Stadtteile Kreideberg und Ochtmissen, der Aussichtskran, der mit seinen beeindruckenden 40 Metern Höhe sogar noch den Turm der Pauluskirche überragte. Entsprechend lang waren die Schlangen, die sich vor dem Kran bildeten, denn den Blick über Lüneburg und bis weit über die Stadtgrenzen hinaus wollten sich am Sonnabend nicht viele der Besucher entgehen lassen. „Ich hatte gut zu tun, kam kaum dazu, mir selbst auch andere Attraktionen anzuschauen“, berichtet Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle, der nicht nur Mitorganisator des Festes, sondern auch Kran-Kommandant im Aussichtskorb war.

Knapp drei Stunden lang feierten die Bewohner vom Kreideberg und Ochtmissen ihr gemeinsames Fest, das mit rund 1500 Gästen wieder gut besucht war. Buntes Treiben herrschte rund um den Thorner Platz, an der Pauluskirche und auf den Grünflächen vor der Christiani-Schule, viele Besucher waren schon zum gemeinsamen Frühstück im Freien gekommen, zu dem die Paulusgemeinde eingeladen hatte. Danach dann sorgten mehr als 30 Stände für Abwechslung, Spaß und gute Laune, vor allem das überdimensionierte Kickerspiel mit Mannschafts-Wettkampf brachte spannende Unterhaltung.

Heiße Samba-Rhythmen gab es bereits am Vormittag zu hören. Die Trommel-Gruppe Samba de Salinas war akustischer Höhepunkt beim Kita-Schul-Fest auf dem Kreideberg. Auch die Übermittagsbetreuung (ÜMI) hatte sich dem Fest angeschlossen, das bis 13 Uhr vor allem die jüngeren Familien ansprach. In der Grundschule gab es Torwandschießen und einen Geschicklichkeitsparcours, in der Kita Wasser-Ziel-Schießen und zahlreiche Angebote für eigene Kreativität. Der Schulförderverein sorgte für ein üppiges und süßes Buffet auf dem Schulhof der Grundschule. Eine lange Kordel, an die jedes Kind anknüpfen konnte, stellte auch optisch die Verbindung zwischen den drei Einrichtungen dar. Martina Hauswirt, die seit 16 Jahren die Kita Kreideberg leitet, freute sich über die vielen Gäste und hofft, dass der Austausch weiter Früchte tragen wird. Leonie, Annika und Mia jedenfalls waren von dem gemeinsamen Fest begeistert: „Ich bin in der ÜMI, und das Tollste an diesem Tag war, dass ich so viele Freunde getroffen habe. Besonders Annika, die ja eigentlich in der Kita ist“, erzählte die siebenjährige Leonie.

Eine positive Bilanz zum Stadtteilfest zieht Eduard Kolle. Allerdings solls beim nächsten Mal wieder eine Bühne und Live-Musik geben, „sofern Geld dafür da ist“. Auch wolle man prüfen, das Fest kompakter zu präsentieren und die Zeit auf 15 bis 18 Uhr zu verschieben.