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Kinder kicken mit den LSK-Stars +++ Mit Fotogalerie

rast Lüneburg. Sport, Spiel, Spaß und viel Musik  ein gelungener Mix, der am 12. und 13. Juli Tausende zum Lüneburger Kinderfest auf den Sand, in den Clamart-Park und zum Flohmarkt auf den LZ-Parkplatz lockte. Auch wenn die Party am Sonntag durch den Regen erst etwas später so richtig in Schwung kam und durch den um 14.43 Uhr einsetzenden starken Regen und Hagel abrupt endete, kann unterm Strich ein doch positives Fazit gezogen werden. Stefan Pruschwitz, Geschäftsführer der Lüneburg Marketing GmbH, sagt: ,,Gerade am Samstag hatten wir die perfekten Wetterbedingungen  es war nicht zu heiß, auch hat es nur einige Minuten geregnet.“ Die große Party habe mit den Kindern natürlich auch etliche Mütter, Väter und Großeltern in die Stadt gezogen: ,,Davon profitierte am Samstag auch der Handel.“ Pruschwitz lobt neben dem Magneten Toggo-Tour auf dem Sand mit tollen Bühnen-Acts vor allem auch ,,den gut gelaufenen LZ-Flohmarkt und den nicht kommerziellen Part im Clamart-Park“.

Veranstalter im Clamart-Park war die Landeszeitung, Organisatorin Heidrun Lüneburg ist mit der Resonanz mehr als zufrieden: ,,Es ist grandios gelaufen, die Leute waren zwischen Sand und Park ständig in Bewegung.“ Der Clamart-Park war nun schon das dritte Mal ins Kinderfest integriert und bot Gruppen, Vereinen und Musikern die Chance zur Präsentation. Dabei hatten die kleinen Gäste ebenso viel Spaß wie die Akteure. Die Kinder konnten mit frisch in die Bundesliga aufgestiegenen Volleyballern der SVG Lüneburg baggern und pritschen und mit den ebenfalls nun eine Klasse höher agierenden Fußballern des LSK kicken.

Die Besucher kamen eigens für das Fest teils von weit her, so wie der siebenjährige Alexander, der mit seinen Eltern aus Burweg im Landkreis Stade anreiste: ,,Toll hier“, befand er und kletterte auf dem Sand mutig die Glaswand hinauf, bevor er sich zum Park aufmachte. Dort machten sich nicht nur die Kinder auf ihren Weg über den Barfuß-Parcours, auch Eltern und Großeltern zogen ihre Schuhe aus und erfühlten so ein Stück Natur. Hier zeigte sich auch, dass Computerspiele und andere Technik Altbewährtes noch längst nicht verdrängt haben: Auf Stelzen zu laufen oder auf einem Seil zu tanzen, das hat nichts an Reiz verloren. Ebenso das Entenangeln. Vor einigen Ständen gab es lange Schlangen, vor dem Finale der Fußball-WM natürlich beim Torwandschießen oder an der Radar-Messanlage für Fußballschüsse. Für die Musik sorgten beispielsweise junge Bands aus Lüneburger Schulen und aus Bardowick. Ein größeres Publikum fanden hier beispielsweise Number 6, Talentfrei, Blackout und die Breaking Band.

Publikumsmagnet war erneut der LZ-Kinderflohmarkt, bei dem die jungen Händler nach Herzenslust feilschen konnten. Die Kinder hatten Keller, Dachböden und ihre eigenen Zimmer nach allem durchforstet, was sie selbst nicht mehr brauchen und so zu Geld für neues Spielzeug machen konnten. Mit 83 Ständen war der LZ-Parkplatz so gut gefüllt wie lange nicht mehr. Den Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken stiften die Auszubildenden der LZ, die den Flohmarkt organisiert hatten, in diesem Jahr der Pädagogischen Initiative (PädIn). Sollte der Erlös größer als erwartet ausfallen, könnten möglicherweise auch noch andere Einrichtungen profitieren.

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