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Welches Konzept in dem Verkaufshäuschen auf den Sülzwiesen gefahren wird ist noch nicht klar. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Foto: t&w
Welches Konzept in dem Verkaufshäuschen auf den Sülzwiesen gefahren wird ist noch nicht klar. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Foto: t&w

Imbiss folgt auf Kiosk

ca Lüneburg. Klein ist fein, und daher liegt eine der prominentesten Baustellen Lüneburgs auf den Sülzwiesen. Dort betreut der Lüneburger Architekt Wolfgang Dimke seit dreieinhalb Jahren ein Projekt mit ungewisser Zukunft. Jahrzehnte lang stand vis-à-vis zum Lokal Adlerhorst ein Kiosk. Dort gab es Zeitungen, Zigaretten und Brötchen, und mancher, der gerne nicht nur ein Bier aus der Halb-Liter Buddel weggurgelt, hatte dort einen Stammplatz. Doch dann fiel der Zweckbau, eine Baugrube blieb. Nach Mahnungen der Stadt, die eine Gefahr im klaffenden Untergrund sah, rollte vor einem Jahr ein Bagger an. Erste Arbeiten begannen.

„Der Rohbau ist fertig“, sagt Dimke jetzt. Nun solle der Innenausbau folgen. Doch wie sein Auftraggeber das Häuschen schlussendlich auf dem 120 Quadratmeter großen Areal nutzen will, sei noch nicht klar: „Das will überlegt sein“, sagt Dimke nur. Schließlich befindet sich nur einen Steinwurf entfernt schon eine Gyros-Station.

Und ein Imbiss soll schließlich auch in das neue Haus einziehen. Eigentlich ein bisschen mehr als ein Pommespalast. Denn die Rede war bereits vor Monaten von einem „Schnellrestaurant mit internationaler Küche“. Das könnte eine furiose kulinarische Mischung aus Pizza, Sushi, Croque Monsieur und Ente chop suey werden.

Doch wie gesagt, alles sei noch offen, betont Dimke. Noch befindet man sich in der Findungsphase.

Aber zum Jahreswechsel, so sagt Dimke, sei die Eröffnung geplant, als „Überraschung für Lüneburg“. Vielleicht ein Feuerwerk der Gastronomie.