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Messerstecherei am Stint: Polizei sucht Zeugen

Lüneburg. Zu einem handfesten Streit kam es am frühen Samstag Morgen Am Stintmarkt. Ein 57-jähriger alkoholisierter Mann belästigte hier zunächst drei Frauen. Um den Frauen zu helfen, mischte sich ein 23-jähriger Mann ein, worauf es zu ersten Handgreiflichkeiten kam. Der 57-Jährige verließ dann zunächst den Ort und kam kurze Zeit später mit einem langen Küchenmesser zurück. Im Verlaufe der nun wieder beginnenden Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Männern stieß der 57-Jährige laut Zeugenaussagen dem Jüngeren das Messer in den Bauch. Dieser brach unmittelbar darauf zunächst lebensgefährlich verletzt zusammen. Er wurde anschließend im Lüneburger Klinikum notoperiert. Glücklicherweise war die Stichverletzung letztendlich nicht zu tief wie zunächst angenommen. Der 23-Jährige konnte mittlerweile nach Hause entlassen werden und ist auf dem Wege der Besserung.

Der Täter verließ nach der Tat den Ort und konnte kurze Zeit später von einer Polizeistreife angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Auch er wies starke Kopfverletzungen auf und wurde zunächst im Klinikum behandelt. Der 57-Jährige wurde im Verlaufe des Samstags in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lüneburg mangels konkreter Haftgründe nach Hause entlassen.

Die Polizei Lüneburg, Tel.: 04131/292-215 oder -317, sucht nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben, insbesondere nach zwei Männern, die den Frauen ebenfalls hatten helfen wollen.

One comment

  1. Also, jetzt wird es langsam komisch und nicht im Sinne von Ha-Ha!!! ….wenn jemand den Tatort verlässt, dann wieder kommt, mit einem Messer bewaffnet ist und dann dieses auch einsetzt, muss derjenige doch wohl festgehalten werden, bis die Tatumstände geklärt sind!?! ….oder nicht???