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Kamen zum Shopping aus Oldenburg nach Lüneburg (v.l.): Janek, Brigitte und Finja Behnk sowie Gustav und Ilse Evers. Foto: t&w
Kamen zum Shopping aus Oldenburg nach Lüneburg (v.l.): Janek, Brigitte und Finja Behnk sowie Gustav und Ilse Evers. Foto: t&w

Lüneburg verkauft sich gut

rast Lüneburg. Sophia Tiemann findet Lüneburg ganz toll. Selbst sonntags ist in der Stadt was los: ,,Hier kann man spielen“, sagte die Vierjährige und drehte zusammen mit Sülfmeister Jörn I. vor dem Rathaus die Memory-Bilder um eines der neuen Spiele bei den Wettkämpfen der 12. Sülfmeistertage, die vom 3. bis 5. Oktober auf dem Platz Am Sande über die Bühne gehen. Sophia wohnt noch im Kreis Lippe, zieht aber schon bald mit ihren Eltern ins schöne Lüneburg. Der verkaufsoffene Sonntag hatte es dem Kind wie vielen anderen Shopping-Freunden angetan, sie strömten bei traumhaftem Wetter durch die Einkaufsstraßen. Lüneburg verkaufte sich einmal mehr gut.

,,Die Stadt ist gut besucht, am Ende des Tages waren die Händler mit ihren Geschäften zufrieden“, sagte Heiko Meyer, Vorsitzender des Lüneburger City-Managements, und machte dafür auch das herrliche Wetter verantwortlich: ,,Der Wettergott muss ein Lüneburger sein.“ City-Manager Martin Zießnitz von der Lüneburg Marketing GmbH registrierte viele auswärtige Bummler: ,,Schon gegen 14.30 Uhr waren kaum noch freie Parkplätze zu bekommen.“

Auf dem Markt hatten einige Wochenmarktbeschicker ihre Stände aufgebaut, die Lüneburg Marketing GmbH verkaufte Giebelskulpturen zum Sonderpreis von 111 Euro das Stück, und Sülfmeister Jörn I. spielte mit den Besuchern Memory und lud sie zum Torwandschießen ein. Für den richtigen Sound sorgte die Band „The Peppones“, die auf ihrem Bühnenwagen Lieder von Chuck Berry wie ,,Johnny B. Goode“ bis hin zu ,,Nutbush City Limits“ von Ike & Tina Turner brachte.

Zießnitz will vermehrt Händler in den kleineren Straßen mit Aktionen in die verkaufsoffenen Sonntage einbeziehen. Dazu Meyer: ,,Mit der Premiere in der Kuhstraße ist das bestens gelungen.“ Dort spielte das Alphornbläsertrio Königsgrund. Das Jugendensemble vom e.novum zeigte eine ,,Kuhgeschichte“ und die Landwirtschaftskammer, wie eine Kuh richtig gemolken wird. Erfrischen konnten sich die Besucher mit einem Kuhflecken-Shake. Sie erfuhren auch, dass der Straßenzug 1652 noch Kuhstraß hieß, 1765 Kohestraße, ab 1794 Kohstrate und seit 1819 Kuhstraße. Meyer: ,,Das ist ein gutes Beispiel, wir hoffen, dass andere Händler in ihren Straßen dem Beispiel folgen.“