Dienstag , 27. September 2016
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Am alten P&C-Gebäude an der Grapengießerstraße wird kräftig gearbeitet, doch unklar ist weiterhin, wer dort demnächst einziehen wird. Foto: Foto: us
Am alten P&C-Gebäude an der Grapengießerstraße wird kräftig gearbeitet, doch unklar ist weiterhin, wer dort demnächst einziehen wird. Foto: Foto: us

Noch ist nichts konkret

us Lüneburg. Presslufthammer-Gedröhne, Schutt-Container, Baustellenabsperrung am ehemaligen P&C-Standort an der Grapengießerstraße tut sich offenbar etwas. Lange schon steht das Gebäude leer, nachdem das Bekleidungs-Unternehmen seinen früheren Standort im Frühjahr 2013 verlassen hat und an den Marktplatz umgezogen ist. Seitdem wartet die Immobilie mit knapp 3200 Quadratmetern Fläche zwischen Grapengießer- und Heiligengeiststraße auf einen neuen Mieter. Wie die LZ zuletzt bereits im August berichtete, soll es zwar Verhandlungen mit einem Interessenten geben, doch nach wie vor will sich der Vermieter nicht zu Details äußern.

„Wir sind mit dem neuen Mieter schon im Gespräch und verhandeln die letzten Positionen zum Abschluss des neuen Mietvertrags“, erklärt Sarah Verheyen von der Acrest Property Group GmbH aus Berlin, die das Objekt für die Eigentümerin, die CitCor Retail Properties IV GmbH, verwaltet. „Der Abschluss dieses neuen Mietvertrags ist aber noch nicht zu verkünden.“ Man sei mit dem neuen Mieter im Gespräch und gehe davon aus, dessen Namen und den möglichen Eröffnungstag „bis Ende dieses Jahres“ bekanntgeben zu können.

Die derzeit laufenden Bauarbeiten erklärt die Acrest-Mitarbeiterin mit notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen. „Natürlich gehen wir als Verwalter und im Auftrag der Eigentümer der Erhaltung der Liegenschaft nach und bereiten die Fläche für die Neuvermietung vor.“ Konkret würden aktuell Arbeiten zur Beseitigung der starken Salzausblühungen im Mauerwerk ausgeführt, die durch das stark salzhaltige Grundwasser in Lüneburg hervorgerufen seien. „Die dadurch verursachten Schäden haben ein Ausmaß angenommen, das uns veranlasst, hier tätig zu werden.“ Darüber hinaus würden Rückbau- und Abrissarbeiten vorgenommen, die zum Teil noch auf Umbauarbeiten des Vormieters zurückzuführen, aber nicht mehr zeitgemäß seien.

Zu Spekulationen, wonach Lüneburgs Sternekoch Michael Röhm, der zum Jahresende sein Restaurant „Zum Heidkrug“ aufgeben und ein neues Restaurant an der Heiligengeiststraße eröffnen wolle, sagte Sarah Verheyen: „Wir sprechen mit keinem Gastronomen.“ Röhm selbst bestätigte gegenüber der LZ noch einmal, dass er Lüneburg als Gastronom treu bleiben werde.